
Die Berufungsverhandlung ist keine vollständige Wiederholung der Erstinstanz, sondern eine eigenständige, umfassende Überprüfung der angefochtenen Punkte durch das Obergericht.
In der Folge erläutern Duri Bonin und Gregor Münch, wie ein Berufungsverfahren grundsätzlich funktioniert: Das Obergericht erhält die Akten der ersten Instanz, prüft die angefochtenen Punkte mit voller Kognition und trifft eine eigene Entscheidung, ohne einfach das erstinstanzliche Urteil zu bestätigen oder von Null zu beginnen. Die beiden Strafverteidiger führen durch Ablauf, prozessuale Möglichkeiten und die praktische Perspektive der beschuldigten Person.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Was ist ein Berufungsverfahren? · ab 00:22
Ablauf der Berufungsverhandlung · ab 08:53
Praktische und psychologische Auswirkungen für Beschuldigte und Verteidigung · ab 05:08
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