
Überwachungsstaat Schweiz? Der Proton-Chef Andy Yen schlägt Alarm
15. September 2026 · 30 Min.
Andy Yen warnt, dass die vorsorgliche Speicherung von Metadaten und direkte Behördenzugänge (Backdoors) die Sicherheit gefährden und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schwächen würden.
Andy Yen, Gründer und CEO von Proton, erklärt, warum digitale Privatsphäre für Demokratie wichtig ist und welches Angebot Proton als Alternative zu US-amerikanischen Cloud-Diensten bietet. Er kritisiert die geplante Revision der FÜPF: Metadatenaufbewahrung für alle und automatischer Behördenzugang würden nicht nur Grundrechte verletzen, sondern auch technische Sicherheitsrisiken schaffen. Wirtschaftlich drohe ein Abwandern von Infrastruktur und Investitionen. Yen plädiert für Zusammenarbeit zwischen Staat und Tech-Branche statt pauschaler Überwachung.
Zahlen & Fakten
1 Mrd. CHF
Ungefährer Investitionsbetrag, den Proton laut Andy Yen in Infrastruktur für KI und Datenzentren einsetzt.
98 %
Anteil von Protons Umsatz, den Andy Yen als Exportgeschäft bezeichnet (Umsatz aus dem Ausland).
10 %
Anteil der Proton-Belegschaft, der laut Yen an Anti‑Abuse- und Anti‑Fraud‑Maßnahmen arbeitet.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
6 Monate
Vorgeschlagene Aufbewahrungsfrist für Metadaten in der Revision der Verordnung über Post- und Telekommunikationsüberwachung (FÜPF).
100'000'000
Ungefähre Nutzerzahl von Proton, die Yen im Gespräch nennt (‚100 million users around the world‘).
5-mal
Laut Yen ist das Verhältnis von Strafverfolgungsanfragen pro Nutzer bei Proton etwa fünfmal niedriger als bei Google.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtOrdinance on Post and Telecommunication Surveillance (FÜPF) — die im Gespräch diskutierte Verordnungsrevision
• ArtikelNZZ (Interview mit Andy Yen zur geplanten FÜPF-Revision; vertiefende Darstellung)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
DDuri BoninHOST
Co-Host des Podcasts 'Auf dem Weg als Anwält:in'. In dieser Folge führt er gemeinsam mit der Co-Hostin eine Lektüre und Reflexion zu einem Brief aus 'Letters to a Young Lawyer' und bringt Beispiele aus Strafrechtspraxis, Gerichtsverfahren und aktuellen Fällen ein, um Risikoabwägungen zu erläutern.
Alle Auftritte von Duri Bonin →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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