Nach der Sturzflut reden alle über Nepal – aber was ist mit Tibet?
3. September 2026 · 13 Min.
Die Sturzflut traf auch Tibet, doch durch Chinas Abschottung und gesteuerte Öffentlichkeitsarbeit gibt es kaum verlässliche Informationen über das Ausmaß des Leids.
Lars Langenau spricht mit Lea Sahai, der China-Korrespondentin der SZ, über die Folgen der Sturzflut in Tibet. Sahai erklärt, dass Tibet stark zerstört wurde, aber wegen schwer zugänglichem Gelände, strengen Reisegenehmigungen und staatlicher Informationskontrolle nur wenige unabhängige Berichte und Bilder vorliegen. Offizielle chinesische Medien zeigen vor allem organisierte Rettungsarbeiten; China nennt bislang 16 Tote in Tibet, Nepal meldet mehr als 1000 Tote.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLea SahaiGAST
Lea Sahai ist China‑Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung und Co‑Host des Podcasts ‚China und wir‘. In dieser Folge moderiert sie das Gespräch, stellt Fragen zum Gaokao, führt durch Alltagsbeispiele und ordnet gesellschaftliche Folgen sowie Reformdebatten ein.
Alle Auftritte von Lea Sahai →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.