Chinas Einfluss auf die Berichterstattung über Nepal und Tibet, Mirjam Kobold
1. September 2026 · 7 Min.
China kontrolliert und beschränkt Informationen aus Tibet stark, wodurch das Ausmaß der Flutopfer und die tibetische Identität unsichtbar gemacht werden.
Im Gespräch mit Borgers, Michael erklärt Miriam Kobold, dass China Informationen aus Tibet zensiert und in den Medien vor allem heroische Rettungsbilder verbreitet. Während Journalist:innen in Nepal Zugang haben und mehr als 1000 Tote gemeldet wurden, meldete die chinesische Seite nur 16 Opfer auf tibetischer Seite. Kobold fordert, dass deutsche Medien und Politik Tibet differenzierter behandeln und nicht Pekings Sprachregelungen übernehmen. Sie sieht die Nachrichtensperre als Teil einer seit den 1950er Jahren bestehenden Politik der Kontrolle und Assimilation.
Zahlen & Fakten
mehr als 1000 Tote
Mehr als 1000 Tote nach der Sturzflut in Nepal, gemeldet von der Polizei in Kathmandu.
16 Opfer
Die chinesische Seite berichtete von 16 Opfern auf tibetischer Seite.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelSpiegel (aktuelle Berichterstattung, die Tibet als autonome Region bezeichnet)
• Gesellschaft Bedrohte Völker (Stellungnahme und Aussagen von Miriam Kobold zur Informationskontrolle in Tibet)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMiriam KoboldGAST
Asien-Referentin und Gesprächspartnerin in der Sendung; sie erläutert die Informationskontrolle Chinas in Tibet, die Verwendung von Sprachregelungen, die Einschränkung journalistischer Zugänge sowie die politischen Hintergründe einschließlich Assimilationspolitik gegenüber ethnischen Minderheiten.
Alle Auftritte von Miriam Kobold →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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