
Folge 57: Vierbeinige Kollegen – Hunde in der Klinik
20. Juli 2026 · 40 Min.
Hunde am Arbeitsplatz in Kliniken fördern das Betriebsklima, reduzieren Stress und werden zum Alleinstellungsmerkmal im Recruiting – die Bezirkskliniken Mittelfranken machen vor, wie es funktioniert.
Christina Hayek stellt das Projekt der Bezirkskliniken Mittelfranken vor, bei dem rund 80 Klinikarbeitnehmende ihre Hunde mitbringen dürfen. Das Vorhaben basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über Oxytocin und dessen stressreduzierende Wirkung. Nach mehr als drei Jahren Implementierung zeigt eine Evaluation mit 1.300 Mitarbeitendenbefragungen: 85 Prozent unterstützen das Projekt, 40–50 Prozent berichten von verbessertem Betriebsklima und Stressabbau. Das Projekt wird als erfolgreiches Alleinstellungsmerkmal im Arbeitgebermarketing wahrgenommen und zieht bereits Bewerbungen an.
Zahlen & Fakten
10 Millionen
Geschätzte Anzahl von Hundebesitzern in Deutschland, die als potenzielle Zielgruppe für das Arbeitgeberprojekt adressiert werden.
85 %
Anteil der befragten Mitarbeitenden, die das Projekt befürworten und wünschen, dass es fortgeführt wird.
40–50 %
Anteil der Mitarbeitenden, die von signifikant verbessertem Betriebsklima und Stressabbau durch das Projekt berichten.
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10–15 %
Anteil der Mitarbeitenden, die das Projekt ablehnend bewerten oder skeptisch sind.
80
Anzahl der Klinikhunde bei den Bezirkskliniken Mittelfranken, die von Mitarbeitenden zur Arbeit mitgebracht werden.
3.500
Gesamtzahl der Mitarbeitenden bei den Bezirkskliniken Mittelfranken.
1.300
Anzahl der Mitarbeitenden, die an der Evaluationsbefragung des Hunde-Projekts teilnahmen.
3 Jahre
Laufzeit des Hunde-Projekts bei den Bezirkskliniken Mittelfranken bis zur Evaluation.
Themen & Erkenntnisse
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