Deutschland exportiert große Ersparnisse, legt diese jedoch systematisch schlechter an als andere Industrieländer, wodurch hohe Renditen und Vermögenserträge verloren gehen.
Die Folge rekonstruiert die Befunde aktualisierter Studien: Deutschlands Netto‑Auslandsvermögen ist stark gewachsen (rund 3,7 Billionen Euro), Erträge daraus sind aber deutlich niedriger als bei Inlandsanlagen. Prof. Moritz Schulerig erklärt, dass die Renditelücke über Jahrzehnte besteht, hauptsächlich durch Bewertungsverluste und schlechte Allokation. Diskutiert werden Ursachen (Sparbuchkultur, Intermediäre, Anlagestrategien) und Politikfolgen: mehr inländische Investitionen, Reformen der Fiskalregeln und stärkere Aktienkultur.
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Wer spricht
DDr. Daniel StelterHOST
Dr. Daniel Stelter ist Moderator des Ökonomie‑Podcasts BTO und Autor. In dieser Folge führt er in die Debatte um Ungleichheit ein, ordnet frühere Studien und WHO‑Thesen ein und moderiert das Gespräch mit Nicolas Sommet.
Alle Auftritte von Dr. Daniel Stelter →PProf. Moritz SchulerigGAST
Prof. Moritz Schulerig ist seit Juni 2023 Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Christian‑Albrechts‑Universität zu Kiel sowie an Sciences Po Paris. Zuvor forschte und lehrte er u. a. an der Universität Bonn; seine Arbeit umfasst Makroökonomik, Finanzmärkte und Wirtschaftsgeschichte.
Alle Auftritte von Prof. Moritz Schulerig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.