Gründen auf Estnisch: Mats Kuuskemaa über e-Residency, radikale Digitalisierung und wie man Bürokratie einfach weghackt
27. August 2026 · 42 Min.
Estlands e‑Residency und seine radikale Digitalstrategie ermöglichen schnelle, nutzerfreundliche Firmengründung, senken Bürokratie‑ und Scheiternrisiken und dienen als Vorbild für Gründerpolitik in Deutschland.
In diesem Interview erklärt Mats Kuuskemaa, Country Manager DACH & Polen für e‑Residency, wie Estland seit den 1990er‑Jahren radikale Digitalisierung als Staatsprojekt umgesetzt hat und dadurch Verwaltungsprozesse stark vereinfacht wurden. Er beschreibt den Ablauf und die Vorteile des e‑Residency‑Programms, praktische Schritte für Gründer sowie die flexiblen Rechtsformen und das einfache Steuersystem. Abschließend diskutiert er, welche drei Hebel Deutschland nutzen sollte, um Gründungen zu erleichtern und warum günstiges Scheitern für Innovation wichtig ist.
Zahlen & Fakten
150 €
Kosten für eine E‑Residency‑Karte pro Person (gültig 5 Jahre)
100–200 €
Monatliche typische Kosten für Buchhaltung und estnische Geschäftsadresse
700 €
Ungefährer Betrag zur ordnungsgemäßen Schließung einer Firma in Estland
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1,3 Millionen
Bevölkerungsgröße Estlands (als Größenvergleich genannt)
40.000
Anzahl neu gegründeter Unternehmen von E‑Residenten (mehr als)
140.000
Anzahl weltweiter E‑Residency‑Anträge insgesamt
8.800
Anzahl der E‑Residency‑Anträge aus Deutschland
15 Minuten 33 Sekunden
Rekordzeit zur Gründung einer Firma (London Tech Week‑Demo)
mehr als 500
Ungefähr neue von E‑Residenten gegründete Unternehmen pro Monat
70
Net Promoter Score für E‑Residency‑Nutzende (ungefähr)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CCarsten PuschmannHOST
Moderator des Podcasts 'How to Hack' von Business Punk; führt durch das Interview, stellt Fragen zu Gründung, Wachstum, Exit und Rückkauf und ordnet die Gründerstory für Zuhörende ein.
Alle Auftritte von Carsten Puschmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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