Baden-Württemberg: Wie Kultusminister Andreas Jung die Schulpolitik prägen will
7. Juli 2026 · 6 Min.
Andreas Jung will als neuer Kultusminister Baden-Württembergs durch Maßnahmen wie Sommerfortzahlung für Referendare und ein kostenfreies, verbindliches letztes Kindergartenjahr Lehrkräfte gewinnen und gleichzeitig neue Schulstrukturdebatten vermeiden.
Andreas Jung, bisher CDU-Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Parteivorsitzender, ist neuer Kultusminister in Baden-Württemberg und setzt früh Schwerpunkte: Er besucht Schulen vor Ort, will Referendare über die Sommerferien fortbezahlen und verfolgt den Plan für ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr. Gewerkschaften und Verbände wie Monika Stein und Gerhard Brand begrüßen einige Schritte, mahnen aber Finanzierungs- und Diskussionsbedarf an. Vanessa Schulz kritisiert das Ausbleiben einer breiten Strukturdebatte.
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TThomas WagnerHOST
Korrespondent aus Karlsruhe; berichtete über die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Frage des Urheberrechtsschutzes von angewandter Kunst im Streit um USM Haller und Connectra.
Alle Auftritte von Thomas Wagner →AAndreas JungGAST
Andreas Jung ist der neue baden-württembergische Kultusminister. Zuvor war er CDU-Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Parteivorsitzender der CDU; er galt bisher als versierter Klimapolitiker und wurde kurz nach der Bundestagswahl als möglicher Bundesumweltminister im Kabinett Merz gehandelt. In dieser Folge tritt er als fachfremder, aber aktiver Bildungspolitiker auf und setzt frühe bildungspolitische Akzente.
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