Campus & Karriere
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Frauen in der Menopause: Mehr Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz

7. August 2026 · 6 Min.

Menopause ist ein oft unsichtbares, aber arbeitsrelevantes Thema; Arbeitgeber sollten Verständnis zeigen und konkrete Maßnahmen anbieten, damit erfahrene Frauen im Beruf bleiben können.

Die Folge beschreibt, wie die Menopause bei vielen Frauen Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Erschöpfung und Hitzewallungen verursacht und dadurch die Arbeit belastet. Etwa ein Drittel der Frauen ist stark beeinträchtigt, viele reduzieren die Arbeitszeit oder denken an einen Jobwechsel. Das Forschungsprojekt Menosupport dokumentiert hohe volkswirtschaftliche Kosten; Expertinnen fordern betriebliche Maßnahmen, Schulungen für Betriebsärzte und mehr Verständnis am Arbeitsplatz.

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Menopause als unsichtbares Thema im Berufsleben · ab 00:00
Persönlicher Bericht: Erfahrungen einer betroffenen Berufstätigen · ab 01:00
Forschungsergebnisse und wirtschaftliche Folgen · ab 01:58
Betriebliche Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten · ab 02:52

Wer spricht

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Stefanie KowalewskiHOST

Stefanie Kowalewski ist Redakteurin und Reporterin bei ‚Forschung aktuell‘ (Deutschlandfunk). In dieser Folge führt sie durch das Thema Zuckerabgabe, führt die Interviews mit Fachleuten, erläutert politische Hintergründe und fasst Forschungsergebnisse zu Süßstoffen und gesundheitlichen Folgen zusammen.

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Steffi HagenGAST

Fachkrankenschwester, heute 62 Jahre alt; berichtete von jahrelangen Schlafstörungen, Konzentrationsverlust und Erschöpfung während der Wechseljahre, die sie schließlich dazu brachten, nach 25 Jahren Teilzeit zu arbeiten und den Beruf zu wechseln.

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Dr. Claudia BarthelmesGAST

Münchner Betriebsärztin, die im Beitrag erklärte, dass der Verlust erfahrener Frauen wirtschaftlich und fachlich schwer wiegt; sie plant, in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte bis Ende des Jahres möglichst viele Arbeitsmediziner in Deutschland zum Thema Menopause zu schulen.

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Simone SchweringGAST

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer Krankenkasse; erläuterte Befunde aus dem Menosupport-Projekt, nannte konkrete Zahlen zu Arbeitsausfällen und wirtschaftlichen Kosten und beschrieb betriebliche Maßnahmen der Barmer wie Dienstvereinbarungen, flexible Homeoffice-Tage und moderne Ruheräume.

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