Interview zu Ausbildungsvergütung: So hoch wie nie - aber kann man davon leben?
6. August 2026 · 9 Min.
Thorsten Schulten: Ausbildungsvergütungen sind in vielen tarifgebundenen Bereichen deutlich gestiegen und liegen oft über 1.000 Euro, reichen aber wegen hoher Mieten und fehlender Wohn-/Mobilitätsunterstützung oft nicht zum Leben.
Thorsten Schulten erklärt, dass Ausbildungsvergütungen in den letzten Jahren überdurchschnittlich stark angehoben wurden, besonders in tariflich geregelten und Engpassberufen. Etwa die Hälfte der Auszubildenden arbeitet jedoch in nicht tarifgebundenen Betrieben mit deutlich niedrigeren Sätzen; die Mindestausbildungsvergütung liegt bei 724 Euro im ersten Jahr. Trotz Lohnsteigerungen können viele Azubis in teuren Städten nicht allein von der Vergütung leben, weshalb Wohnen und Mobilität zentrale Probleme bleiben.
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Wer spricht
TThorsten SchultenGAST
Politikwissenschaftler und Studienautor. In der Folge erläutert er die Entwicklung der Ausbildungsvergütungen, Unterschiede zwischen tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Betrieben, Ursachen wie Fachkräftemangel sowie Folgen für Wohn- und Mobilitätskosten von Auszubildenden.
Alle Auftritte von Thorsten Schulten →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.