Niedrigwasser: Wirtschaftliche Folgen noch schlimmer? Int. mit Dr. Stefan Kooths
11. August 2026 · 9 Min.
Das Niedrigwasser dämpft kurzfristig das deutsche Wirtschaftswachstum, trifft die Binnenschifffahrt hart und erfordert vorwiegend unternehmerische Anpassungen statt staatlicher Kapazitätsreserven.
Im Gespräch mit Stefan Kurz vom Kiel-Institut für Weltwirtschaft wird erklärt, dass anhaltendes Niedrigwasser die konjunkturelle Entwicklung bremst, weil Transportkapazitäten der Binnenschifffahrt ausfallen. Kurz schätzt eine mögliche Verringerung der Wirtschaftsleistung um etwa 0,2 bis 0,3 Prozent bei rund 30 Tagen Niedrigwasser. Ersatzkapazitäten sind begrenzt, weshalb er auf betriebliche Anpassungen statt auf staatliche Notreserven setzt; staatliche Infrastrukturmaßnahmen sind möglich, aber mittelfristig und ökologisch problematisch.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SStefan KurzGAST
Wirtschaftswissenschaftler am Kiel-Institut für Weltwirtschaft (IfW). Im Interview bewertet er ökonomische Folgen des Niedrigwassers, gibt Schätzungen zur Wachstumsdämpfung, analysiert Logistik-Engpässe und diskutiert Anpassungs- sowie staatliche Handlungsoptionen.
Alle Auftritte von Stefan Kurz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.