Sachsen-Anhalt: Die Bildungspolitik in den Wahlprogrammen - Int. Betttina Jorzik
28. August 2026 · 7 Min.
Bettina Jorzig: In Sachsen-Anhalt beginnen jährlich rund 850 Menschen ein Lehramtsstudium, doch nur etwa 440 schließen es ab; um den Schwund zu verringern, braucht es bessere Praxisverzahnung, den Ausbau dualer Modelle und eine deutlich bessere Datenbasis.
Bettina Jorzig vom Stifterverband erklärt, dass in Sachsen-Anhalt viele Lehramtsstudierende bis zur Mitte des Studiums verloren gehen und damit der Lehrkräftemangel verschärft wird. Sie nennt fehlenden Praxisbezug und mangelnde Verzahnung von Praktika als zentrale Ursachen und empfiehlt duale Studienmodelle und systematische Erhebung der Abbruchgründe. Die bisherige Landesregierung sieht sie wegen Steuerungsdefiziten und schlechter Datenlage kritisch. Zu Parteien: Die AfD setze auf Pensionäre und Abwerbung, die CDU habe bereits einige sinnvolle Maßnahmen gestartet.
Zahlen & Fakten
25 %
Prognose für Sachsen-Anhalt, wonach bis 2035 etwa 25 % der Lehrstellen nicht mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden können.
1.200 Studienplätze; 850 Studienanfänger; 440 Absolventen
In Sachsen-Anhalt gibt es rund 1.200 Studienplätze für Lehramt; jährlich beginnen etwa 850 Personen ein Lehramtsstudium, aber nur rund 440 schließen es ab.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStifterverband (Analyse der Wahlprogramme zur Lehrkräftegewinnung in Sachsen-Anhalt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
BBettina JorzigGAST
Bettina Jorzig leitet beim Stifterverband die "Zukunftsmission Bildung" und war verantwortlich für die Analyse der Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt. Im Gespräch erläutert sie Abbruchzahlen im Lehramtsstudium, benennt fehlende Praxisverzahnung und unzureichende Daten als Gründe und empfiehlt Ausbau dualer Studienmodelle, Quereinstiegsangebote sowie systematische Datenerhebung, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken.
Alle Auftritte von Bettina Jorzig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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