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Sachsen-Anhalt: Die Bildungspolitik in den Wahlprogrammen - Int. Betttina Jorzik

28. August 2026 · 7 Min.

Bettina Jorzig: In Sachsen-Anhalt beginnen jährlich rund 850 Menschen ein Lehramtsstudium, doch nur etwa 440 schließen es ab; um den Schwund zu verringern, braucht es bessere Praxisverzahnung, den Ausbau dualer Modelle und eine deutlich bessere Datenbasis.

Bettina Jorzig vom Stifterverband erklärt, dass in Sachsen-Anhalt viele Lehramtsstudierende bis zur Mitte des Studiums verloren gehen und damit der Lehrkräftemangel verschärft wird. Sie nennt fehlenden Praxisbezug und mangelnde Verzahnung von Praktika als zentrale Ursachen und empfiehlt duale Studienmodelle und systematische Erhebung der Abbruchgründe. Die bisherige Landesregierung sieht sie wegen Steuerungsdefiziten und schlechter Datenlage kritisch. Zu Parteien: Die AfD setze auf Pensionäre und Abwerbung, die CDU habe bereits einige sinnvolle Maßnahmen gestartet.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Ausmaß des Problems: Zahlen zu Studienanfänger:innen und Abschlüssen · ab 00:03
Ursachen für Schwund und vorgeschlagene Maßnahmen · ab 01:33
Bewertung der Landesregierung und Datenlage · ab 02:13
AfD im Wahlprogramm: kurzfristige Rekrutierungsansätze · ab 03:41
CDU-Programm: bereits gestartete Maßnahmen und weiterer Handlungsbedarf · ab 05:09
Kooperation des Stifterverbands mit politischen Akteur:innen (AfD-Frage) · ab 06:00

Wer spricht

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Bettina JorzigGAST

Bettina Jorzig leitet beim Stifterverband die "Zukunftsmission Bildung" und war verantwortlich für die Analyse der Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt. Im Gespräch erläutert sie Abbruchzahlen im Lehramtsstudium, benennt fehlende Praxisverzahnung und unzureichende Daten als Gründe und empfiehlt Ausbau dualer Studienmodelle, Quereinstiegsangebote sowie systematische Datenerhebung, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken.

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