Soziale Herkunft beeinflusst Gehaltsverhandlungen - Interview Carsten Sauer
21. Juli 2026 · 6 Min.
Carsten Sauer erläutert, dass Menschen aus Elternhäusern ohne Studium seltener über ihr Gehalt verhandeln und dadurch im Schnitt niedrigere Einstiegsgehälter bekommen.
Carsten Sauer, Soziologe an der Universität Bielefeld, bespricht eine neue Studie (PNAS) und erläutert, dass sozioökonomische Herkunft die Bereitschaft zu Gehaltsverhandlungen beeinflusst. Die Studie zeigt, dass Verhandeln durchschnittlich zu höheren Gehältern führt, sozial niedrigere Klassen aber aufgrund geringerer Kontrollwahrnehmung und höher empfundener sozialer Kosten seltener verhandeln. Sauer diskutiert Übertragbarkeit auf Deutschland, Geschlechterunterschiede und mögliche politische Maßnahmen wie Entgelttransparenz.
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Wer spricht
CCarsten SauerGAST
Soziologe an der Universität Bielefeld; er hat die in PNAS veröffentlichte Studie als unabhängiger Experte begutachtet und erläutert in diesem Gespräch, wie sozioökonomische Herkunft Verhandlungsbereitschaft beeinflusst. Er erklärt Mechanismen (Kontrolle vs. soziale Kosten), verweist auf deutsche Befunde zu Verhandlungsquoten und Geschlechterunterschieden und diskutiert politische Ansätze zur Erhöhung von Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten.
Alle Auftritte von Carsten Sauer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.