Campus & Karriere
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Wissenschaft oder Unternehmertum: Geht beides? Marianne Kulicke, Fraunhofer ISI

7. Juli 2026 · 8 Min.

Deutsche Hochschulen haben bei Gründungen Fortschritte erzielt, besonders bei kleineren Studierenden-Ausgründungen, doch fehlen für kapital- und zeitintensive Deep‑Tech‑Startups oft Finanzierung, Transferkompetenzen und Anreize.

Marianne Kulicke vom Fraunhofer‑Institut ISI erläutert, dass es in Deutschland Erfolge bei studentischen beziehungsweise leicht kapitalisierten Ausgründungen gibt, unter anderem durch Förderprogramme wie EXIST. Bei Deep‑Tech‑Gründungen hingegen bestehen Defizite: wenige Unicorns, begrenzte Eigenmittel der Universitäten und lückenhafte Transferstrukturen. Kulicke betont die Bedeutung früher Beratung, besserer Vernetzung mit dem Start‑up‑Ökosystem und gezielter Ressourcen für Validierung und Markterschließung.

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Wer spricht

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Marianne KulickeGAST

Marianne Kulicke forscht am Fraunhofer‑Institut ISI (im Gespräch als Vertreterin/Expertin) zum Technologietransfer im Hochschulbereich mit Schwerpunkt auf innovativen Gründungen. Sie beschreibt Unterschiede zwischen studentischen Ausgründungen und Deep‑Tech‑Startups, bewertet Förderprogramme wie EXIST und nennt Befunde aus einer Befragung von Technologietransfereinrichtungen.

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