Wissenschaft oder Unternehmertum: Geht beides? Marianne Kulicke, Fraunhofer ISI
7. Juli 2026 · 8 Min.
Deutsche Hochschulen haben bei Gründungen Fortschritte erzielt, besonders bei kleineren Studierenden-Ausgründungen, doch fehlen für kapital- und zeitintensive Deep‑Tech‑Startups oft Finanzierung, Transferkompetenzen und Anreize.
Marianne Kulicke vom Fraunhofer‑Institut ISI erläutert, dass es in Deutschland Erfolge bei studentischen beziehungsweise leicht kapitalisierten Ausgründungen gibt, unter anderem durch Förderprogramme wie EXIST. Bei Deep‑Tech‑Gründungen hingegen bestehen Defizite: wenige Unicorns, begrenzte Eigenmittel der Universitäten und lückenhafte Transferstrukturen. Kulicke betont die Bedeutung früher Beratung, besserer Vernetzung mit dem Start‑up‑Ökosystem und gezielter Ressourcen für Validierung und Markterschließung.
Zahlen & Fakten
900+
Weltweit Anzahl der Gründungen mit Bewertung von mindestens einer Milliarde
36
Anzahl solcher Unicorns in Deutschland (Vergleichsgröße)
3.000+
Anzahl der im ersten Halbjahr entstandenen Startups im Hochschulbereich Deutschlands
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
118
Anzahl der befragten Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Studie zu Technologietransfer
1–2
Typische Anzahl von Gründungsfällen pro Jahr bei der Hälfte der befragten Technologietransfereinrichtungen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMarianne KulickeGAST
Marianne Kulicke forscht am Fraunhofer‑Institut ISI (im Gespräch als Vertreterin/Expertin) zum Technologietransfer im Hochschulbereich mit Schwerpunkt auf innovativen Gründungen. Sie beschreibt Unterschiede zwischen studentischen Ausgründungen und Deep‑Tech‑Startups, bewertet Förderprogramme wie EXIST und nennt Befunde aus einer Befragung von Technologietransfereinrichtungen.
Alle Auftritte von Marianne Kulicke →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.