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Einsam durchs Handy - Medienkompetenz beginnt mit Medienabstinenz

5. Juli 2026 · 12 Min.

Die Sozialpsychologin Johanna Degen: Digitale Verbundenheit ersetzt keine echten Begegnungen; Medienkompetenz beginnt mit gezielter Medienabstinenz und Übung im Verzicht.

Die Sozialpsychologin Johanna Degen erklärt, dass Smartphones zwar ständige Verbundenheit bieten, dieses Versprechen aber oft nicht eingelöst wird und Einsamkeit sogar fördern kann. Digitale Kontakte trainieren nicht die Konflikt- und Beziehungsfähigkeit, können aber in bestimmten Kontexten (z. B. Gaming, unterstützende Communities, Fernbeziehungen) auch Nähe stiften. KI‑Avatare und Onlinezugänge sind kurzfristig beruhigend, ersetzen jedoch echte soziale Einbettung nicht. Degen empfiehlt kontrollierte Abstinenz‑Übungen und gemeinschaftliche Offline‑Erfahrungen als Wege zu mehr Medienkompetenz.

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Smartphone‑Verfügbarkeit und das Versprechen digitaler Verbundenheit · ab 00:04
Analyse: Unterschiede digitaler Räume, Ursachen und Risiken · ab 00:50
Gegenbewegungen, Medienabstinenz und Ausblick · ab 08:33

Wer spricht

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Johanna DegenGAST

Sozialpsychologin; gibt im Interview Forschungseinschätzungen und Praxiseinblicke zu digitalen Beziehungen, berichtet von Erfahrungen mit Paartherapie/Avataren, Lehre und Experimenten mit Studierenden sowie Forschungsbezügen, unter anderem zu Untersuchungen in Asien.

Alle Auftritte von Johanna Degen →

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