Wolfgang M. Schmitt empfiehlt den Film 'Dreams: Gefährliches Verlangen' als ein analytisch starkes, brillant gespieltes Werk, das Klassen- und Staatsbürgerschaftsfragen präzise verhandelt und zu Unrecht übersehen wird.
Wolfgang M. Schmitt bespricht Michel Francos Film 'Dreams: Gefährliches Verlangen' als ein präzise komponiertes Kammerspiel über ökonomische Ungleichheit, Mobilität und die politische Dimension von Begehren. Der Film zeigt die Beziehung zwischen einer reichen Erbin und einem jungen, mexikanischen Balletttänzer und lotet dabei Klassen-, Kapital- und Staatsbürgerschaftsfragen aus. Schmitt hebt die starke Schauspielkunst, die subtile Kameraführung und die allegorische Verknüpfung von subjektiver und objektiver Gewalt hervor.
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