Die Filmanalyse
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Ep. 321: Dieser Film wird (leider) übersehen

26. Juli 2026 · 25 Min.

Wolfgang M. Schmitt empfiehlt den Film 'Dreams: Gefährliches Verlangen' als ein analytisch starkes, brillant gespieltes Werk, das Klassen- und Staatsbürgerschaftsfragen präzise verhandelt und zu Unrecht übersehen wird.

Wolfgang M. Schmitt bespricht Michel Francos Film 'Dreams: Gefährliches Verlangen' als ein präzise komponiertes Kammerspiel über ökonomische Ungleichheit, Mobilität und die politische Dimension von Begehren. Der Film zeigt die Beziehung zwischen einer reichen Erbin und einem jungen, mexikanischen Balletttänzer und lotet dabei Klassen-, Kapital- und Staatsbürgerschaftsfragen aus. Schmitt hebt die starke Schauspielkunst, die subtile Kameraführung und die allegorische Verknüpfung von subjektiver und objektiver Gewalt hervor.

Zahlen & Fakten

60%

Anteil des Einkommens, der laut Milanovic durch den Ort der Geburt bestimmt wird (im Vortrag von Schmitt zitiert).

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Prämisse, Figuren und Besetzung · ab 00:00: Vorstellung der Hauptfiguren und der Ausgangskonstellation: Reichtum, Begehren und die ökonomischen Grundlagen ihrer Ungleichheit.
Vertiefung: Klassen-, Kapital- und Mobilitätsanalyse · ab 09:30: Tiefenanalyse: Wie Erbschaft, Kapitalrenditen und Staatsbürgerschaft individuelle Zukunftschancen und Mobilität prägen.
Inszenierung, Staatsbürgerschaft und politische Gewalt · ab 15:15: Kamera, Räume und politische Lesart: Staatsbürgerschaft, Mobilität und die Konvergenz von subjektiver und institutioneller Gewalt.

Quellen

BuchThomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert. C.H. Beck.

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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