Die sogenannte Gegenwart
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Die sogenannte Gegenwart

Macht Liberalismus einsam?

7. September 2026 · 1 Std. 23 Min.

Ijoma Mangold und Lars Weisbrod diskutieren, was Postliberalismus bedeutet, welche Kritik er am liberalen Individualismus formuliert und ob seine Antworten Gemeinschaft stärken oder autoritäre Tendenzen fördern.

Ijoma Mangold und Lars Weisbrod führen in die Debatte um Postliberalismus ein, erläutern die Diagnose, dass Liberalismus zu Atomisierung und Individualismus geführt habe, und beschreiben vorgeschlagene Heilmittel wie Tugend, Familie, Religion und paternalistische Politik. Sie sondieren, ob Postliberalismus in einer rechten oder linken Variante auftritt, welche intermediären Institutionen (Kirche, Gewerkschaften, Vereine) eine Rolle spielen und ob Gemeinschaften geplant oder als Nebenprodukt entstehen. Abschließend wägen sie die politischen Risiken gegen mögliche Chancen ab und verweisen auf weiterführende Literatur.

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Begriff, Aktualität und Kontext · ab 03:54
Kritik am Liberalismus: Atomisierung, Markt und Moral · ab 21:07
Formen des Postliberalismus: rechte und linke Varianten sowie Institutionen · ab 51:02
Normative Probleme, Nebenprodukt‑These und Ausblick · ab 01:21:15

Quellen

Buch»Why Liberalism Failed« von Patrick Deneen (Buch, 2018)

Buch»Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte« herausgegeben von Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann (Suhrkamp, Sammelband)

Buch»Politics of Virtue« von John Milbank und Adrian Pabst (Buch)

Weitere 2 Quellen anzeigen

Artikel»In search of the common good: The postliberal project Left and Right« von Stefan Borg (Essay/Artikel)

Artikel»States that are essentially by-products« von Jon Elster (Aufsatz, u.a. in 'Sour Grapes')

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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