Wohlstand für Alle
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Ep. 370: Linker Postliberalismus – Deutschland, aber sozial?

9. September 2026 · 1 Std. 8 Min.

Ole und Wolfgang diskutieren den linken Postliberalismus als Versuch, liberalen Individualismus durch Gemeinwohl, Subsidiarität und Tugendethik zu ersetzen, kritisieren aber Umsetzungslücken und das Risiko illiberaler Tendenzen.

Ole und Wolfgang analysieren die linke Variante des Postliberalismus, wie sie vor allem von Adrian Papst vertreten wird: Personalismus, katholische Soziallehre, Subsidiarität, wirtschaftliche Mitbestimmung und eine Rückbesinnung auf Gemeinschaft. Sie erläutern Hoffnungen (ethischer Markt, demokratisierte Unternehmen) und zeigen gleichzeitig Widersprüche auf: unklare Umsetzungswege, migrationsskeptische Töne und die Gefahr, dass kulturpolitische Forderungen in illiberale Praktiken umschlagen.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Begriff, Kontext und Debattenlage · ab 00:12
Kernthesen von Adrian Papst: Personalismus, Subsidiarität und katholische Soziallehre · ab 06:08
Kritische Einordnung durch die Hosts: Widersprüche, Umsetzungsprobleme und politische Folgen · ab 36:05

Quellen

BuchAdrian Pabst: „Die Gestaltung einer neuen Ära: Was auf die Selbstaushöhlung des Liberalismus folgen sollte“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp

ArtikelAdrian Pabst zu „Blue Labour“ (LSE-Blogpost)

ArtikelFall and redemption: 'Can Blue Labour revive a demoralised party?' (ABC-Artikel, Bezug zu Blue Labour und religiöser Politik)

Weitere 1 Quelle anzeigen

ArtikelNils Schniederjann: 'Die linke Geschichte des Postliberalismus' (Überrechts-Artikel)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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