Der Bund verzichtet auf weitere Sparpakete für 2027, weil hohe Unternehmensgewinne deutlich mehr Einnahmen als erwartet bringen – doch das Geld wird dringend für die Armee und humanitäre Hilfe gebraucht.
Die Schweizer Bundesfinanzen entspannen sich überraschend: Vor allem wegen rekordhoch ausfallender Gewinne von Pharma- und Rohstofffirmen rechnet der Bund für 2027 mit Mehreinnahmen von etwa einer Milliarde Franken. Das entlastet den enormen Spardruck der vergangenen Jahre. Gleichzeitig kündigt der Bundesrat tiefe Einschnitte bei der Entwicklungszusammenarbeit an und plant eine moderatere Mehrwertsteuererhöhung für die Armee. Die Episode beleuchtet auch internationale Krisen: Italiens Corona-Wiederaufbau, Macrons Personalpolitik, die Ebola-Epidemie im Kongo und Lettlands Verteidigungsprobleme.
Zahlen & Fakten
0,5 Prozentpunkte
Geplante Mehrwertsteuererhöhung für die Armee (reduziert von ursprünglichen 0,8 Prozentpunkten)
2 Milliarden Franken
Zusätzliche jährliche Einnahmen, die die Armee benötigt; nach 2032 soll die Armee 1% des BIP erhalten
100 Millionen Franken
Geplante Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit in den nächsten vier Jahren
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
~1 Milliarde Franken
Netto-Verbesserung der Bundesfinanzen für 2027 durch höhere Unternehmensgewinne
~100 Stellen
Personalabbau beim Bund und vor allem im Ausland durch geplante Entwicklungshilfe-Kürzungen
267 Menschen
Ebola-Todesfälle in nur einem Monat in der Provinz Ituti im Ostkongo
49 Beerdigungsteams
Nach Schätzung der Africa CDC notwendig für die ganze Provinz Ituti; tatsächlich existieren nur 7
40.000 Flüchtlinge
Schätzung von Flüchtlingen, die Belarus unter Lukaschenko seit 2021 an die lettische Grenze schickte
174 Kilometer
Länge der lettisch-belarussischen Grenze
284 Kilometer
Länge der lettisch-russischen Grenze
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieAfrica CDC (Schätzung zu Beerdigungsteams für Ebola-Bekämpfung in der Provinz Ituri)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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