
Was steckt hinter dem Green NCAP-Sternrating?
5. Juli 2026 · 37 Min.
Die Einführung einer vollständigen Lebenszyklusanalyse bei Green NCAP führt dazu, dass Elektrofahrzeuge nicht mehr automatisch fünf Sterne erhalten und Bewertungen differenzierter werden.
Alexander Damjanov erklärt, wie Green NCAP neue Fahrzeuge im Labor und auf der Straße testet und die Ergebnisse in drei Indices (Clean Air, Energy Efficiency, Treibhausgasindex) zu einem 0–5‑Sterne‑Rating aggregiert. Seit der Umstellung auf Lebenszyklusanalyse (voller Produktlebenszyklus) werden Batterieproduktion, Herstellungsprozesse und Produktionsstandort berücksichtigt, was vor allem große Elektro‑SUV schlechter dastehen lässt. Green NCAP finanziert sich als Non‑Profit‑Konsortium (Mitgliedsbeiträge, Testsponsoring), bewahrt methodische Unabhängigkeit durch transparente Protokolle und erlaubt Herstellern nur begrenzte Mitwirkung. Zusatzbereiche wie Ladeinteroperabilität (Kooperation mit Chaing) und der Driving Experience Index ergänzen Nachhaltigkeitsdaten um praktische Alltagskriterien.
Zahlen & Fakten
0–5
Sternrating, das Green NCAP vergibt
3
Beispielhafter Wert für einen sehr großen Elektro‑SUV nach LCA
30–40
Anzahl der Fahrzeuge, die Green NCAP pro Jahr testet (je nach Kapazität)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
~200
Ungefähr getestete unterschiedliche Modelle seit Beginn des Programms
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAlexander DamjanovGAST
Alexander Damjanov ist Technical Manager bei Green NCAP. Im Gespräch erläutert er Methodik, die drei Indices (Clean Air, Energy Efficiency, Treibhausgas), die Umstellung auf Lebenszyklusanalyse, Finanzierungs‑ und Unabhängigkeitsmechanismen, Kooperationen mit Herstellern zur Datenverifikation und die Ergänzung durch den Driving Experience Index.
Alle Auftritte von Alexander Damjanov →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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