Essay und Diskurs – DLF
Essay und Diskurs – DLF

Nach 9/11 - Der tötende Mensch - Folgen der dissoziativen Globalisierung

13. September 2026 · 33 Min.

Die Episode zeichnet nach, wie seit 9/11 der 'tötende Mensch' wieder ins Zentrum rückt und eine dissoziative Globalisierung Feindbilder, Gewaltnormalisierung und politische Eskalation fördert.

Der Essay analysiert die Rückkehr tödlicher Gewalt in die Mitte der Geschichte: 9/11 markiert eine Zeitenwende hin zu einer 'dissoziativen Globalisierung', in der Staatenkonflikte und innengesellschaftliche Spannungen zunehmen. Es wird anthropologisch und kulturhistorisch der Typus des Homo nekans untersucht, seine Darstellung in Medien und Fiktion sowie die Rolle von Krieg und Herrschaft als institutionalisierte Formen des Tötens. Abschließend wird die aktuelle politische Lage betrachtet, die ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen offenlässt.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Dissoziative Globalisierung und die Wiederkehr des tötenden Menschen · ab 00:03
Anthropologie und Kultur: Homo nekans, Medien und die Ästhetik des Tötens · ab 02:12
Politik und Praxis des Tötens: Krieg, Herrscher und institutionelle Gewalt · ab 30:43

Wer spricht

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Tom JacobsHOST

Sprecher der Aufnahme; in der Sendung als Vorleser bzw. Vortragender des Essays genannt (es sprach Tom Jacobs).

Alle Auftritte von Tom Jacobs →

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