F.A.Z. Frühdenker Weekend • Vizekanzlerberater Südekum über Steuerentlastung: "Muss mehr als ein Cappuccino sein"
5. Juli 2026 · 31 Min.
Die Bundesregierung plant eine spürbare Einkommenssteuerentlastung für kleine und mittlere Einkommen (mehrere hundert Euro pro Jahr), deren geschätzte Kosten (ca. 10–20 Milliarden Euro) durch Einsparungen und höhere Belastungen im Spitzen- und Reichensteuerbereich gegenfinanziert werden sollen, so die Diskussion mit Manfred Schäfers und Jens Südekum.
Im Gespräch skizzieren FAZ-Korrespondent Manfred Schäfers und Jens Südekum, Chefberater von Finanzminister Lars Klingbeil, die politischen und haushaltspolitischen Herausforderungen einer Einkommenssteuerreform. Diskutiert werden Umfang (Ziel: mehrere hundert Euro Entlastung), Finanzierbarkeit (gegenfinanzieren durch Einsparungen und höhere Spitzensteuersätze) und die begrenzte Wirkung auf Wachstum. Weiterhin geht es um Gerechtigkeitsfragen, Optionen für Personengesellschaften und die technische Umsetzbarkeit vereinfachter Steuererklärungen.
Zahlen & Fakten
998 Milliarden Euro
Geschätztes Steueraufkommen insgesamt für das Jahr (Arbeitskreis Steuerschätzung)
275 Milliarden Euro
Ungefährer Betrag der Lohnsteuer (als Teil des Einkommenssteueraufkommens)
77 Milliarden Euro
Ungefährer Betrag der weiteren Einkommenssteuer (neben Lohnsteuer)
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10–20 Milliarden Euro
Geschätzter Umfang möglicher Steuerausfälle bei einer nennenswerten Einkommenssteuerentlastung
42 % bei ca. 70.000 Euro
Spitzensteuersatz, der nach aktueller Regelung bereits bei knapp 70.000 Euro greift
45 % ab 270.000 Euro
Reichensteuersatz (höchste Grenzbelastung) ab großem Jahreseinkommen
500 Euro
Von Bundesarbeitsministerin genannte Zielmarke für jährliche Entlastung für viele Haushalte
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieArbeitskreis Steuerschätzung (Schätzung des Steueraufkommens)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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