Artenvielfalt: Für Hochgebirgs-Pflanzen wird die Luft dünn, Int. S, Dullinger
4. September 2026 · 5 Min.
Wärmeres Klima ermöglicht häufigen Tieflagenarten ein Vordringen in die Alpen, während spezialisierte Hochgebirgspflanzen zurückgehen; das erhöht lokalen Artenreichtum, mindert aber langfristig Biodiversität und Ökosystemfunktionen.
Ein Forschungsteam beobachtete über zwei Jahrzehnte Vegetationsflächen in den Alpen und stellte fest, dass zunehmend weit verbreitete Generalisten aus tieferen Lagen in höhere Bergregionen vordringen. Gleichzeitig verschwinden spezialisierte Hochgebirgspflanzen, was die ursprüngliche alpine Flora reduziert. Die Rate des Verschwindens hat sich in den untersuchten Zeitintervallen beschleunigt. Klimaveränderungen und Konkurrenz durch nachrückende Arten werden als Ursachen genannt.
Zahlen & Fakten
etwa 20 %
Anteil der verschwundenen Hochgebirgsspezialisten in den untersuchten alpinen Beobachtungsflächen laut Studie des Forschungsteams der Universität Wien.
2001–2022 (21 Jahre)
Beobachtungszeitraum der Vegetationsaufnahmen im europäischen Dauerbeobachtungsflächen‑Netzwerk.
4 Messungen
Anzahl der Vegetationsaufnahmen in den Beobachtungsflächen zwischen 2001 und 2022.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie eines Forschungsteams der Universität Wien zur Veränderung der Alpenflora (Beobachtungszeitraum 2001–2022)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SStefan DullingerGAST
Professor am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung an der Universität Wien. Er erläutert Ergebnisse eines langfristigen Monitorings zu Vegetationsveränderungen in den Alpen (2001–2022) und diskutiert Ursachen, Beschleunigung und Folgen des Rückgangs alpiner Spezialarten.
Alle Auftritte von Stefan Dullinger →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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