Gürtelrose - Offenbar positive Effekte der Impfung auch fürs Herz
26. August 2026 · 8 Min.
Eine große US-Studie deutet darauf hin, dass die Gürtelrose-Impfung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen leicht reduziert.
Die Sendung bespricht eine große US-Studie mit Daten von rund 36.000 Menschen, die zeigt, dass die Gürtelrose-Impfung das Risiko für Herzerkrankungen um etwa 10 % senken könnte. Interviewpartner Matthias Plätz erklärt das Studiendesign (Vergleich älterer Lebendimpfstoff vs. neuer Totimpfstoff mit Immunverstärker) und mögliche Mechanismen. Diskutiert werden direkte Viruswirkung auf Herz und Gefäße, entzündungsbedingte Gefäßschäden sowie Implikationen für Impfentscheidungen und Folgebeobachtungen.
Zahlen & Fakten
10 %
Ungefährer Rückgang des Risikos für Herzkrankheiten nach Gürtelrose-Impfung
12 %
Reduktion des Schlaganfallrisikos bei Männern in der Studie
20–30 %
Beschriebene Reduktion des Demenzrisikos in einer walisischen Auswertung
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50 %
In Influenza-Studien berichtete Halbierung der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Folgejahr (angeführte Befunde)
36.000
Anzahl der in der US-Studie analysierten Menschen
7 Jahre
Nachbeobachtungszeitraum in der US-Studie
3,5 Jahre
Zeitspanne, in der der stärkste Effekt innerhalb der Nachbeobachtung beobachtet wurde
4 Studien
Anzahl vergleichbarer Influenza-Studien, die in der Sendung erwähnt wurden
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMatthias PlätzGAST
Professor für Infektionsmedizin an der Uniklinik Jena; erklärte Studiendesign und Ergebnisse zur Gürtelrose-Impfung, diskutierte Impfstofftypen (Lebend- vs. adjuvantierter Totimpfstoff), mögliche Mechanismen der Gefäßschädigung sowie Implikationen für Impfentscheidungen und zukünftige Studien.
Alle Auftritte von Matthias Plätz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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