Klimaphänomen - Wird El Niño durch den Klimawandel verstärkt?
28. August 2026 · 5 Min.
Korallenanalysen legen nahe, dass El Niño seit etwa 1980 durch die menschengemachte Erwärmung verstärkt wurde.
Eine neue Untersuchung, gestützt auf geochemische Messungen an lebenden und fossilen Steinkorallen, zeigt, dass starke El‑Niño‑Ereignisse in den letzten Jahrzehnten deutlich ungewöhnlicher und intensiver sind als in den vergangenen 1000 Jahren. Klimamodelle schließen natürliche Schwankungen und andere Faktoren als alleinige Ursache aus, die Verstärkung folgt der globalen Erwärmung. Das dürfte erhebliche ökologische und ökonomische Folgen weltweit haben.
Zahlen & Fakten
1000 Jahre
Korallenrekorde, auf die sich die Studie stützt, reichen bis zu 1000 Jahre in die Vergangenheit und dienen dem Vergleich vergangener El‑Niño‑Stärken.
seit 1980
Die Studie stellt fest, dass die deutlich stärkeren El‑Niño‑Ereignisse vor allem seit 1980 zunehmen.
bis 2015
Die in der Studie verwendeten Korallendaten umfassen Zeitreihen, die in die Jahre bis 2015 reichen.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelStudie im Fachmagazin Science (Korallenanalyse zur Entwicklung der El‑Niño‑Intensität)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
VVolker MrasekHOST
Reporter und Autor der Folge (Deutschlandfunk, Forschung aktuell); führt durch die Reportage, stellt Fragen, fasst Rechercheergebnisse zusammen und moderiert den Beitrag zur Serie ‚Rare Ressourcen‘ über Kupfer, Versorgungslagen und Lösungsansätze.
Alle Auftritte von Volker Mrasek →JJulia ColeGAST
Julia Cole ist Paläoklimatologin und Professorin an der University of Michigan; sie leitete die im Beitrag beschriebene Studie und erläutert, dass die jüngsten starken El‑Niño‑Ereignisse deutlich ungewöhnlich im Vergleich zu Korallenrekorden der letzten 1000 Jahre sind und vor allem seit 1980 zugenommen haben.
Alle Auftritte von Julia Cole →SSandy TudopGAST
Sandy Tudop ist Professor für Klimastudien an der University of Edinburgh in Schottland und ist als einziger europäischer Co‑Autor an der Studie beteiligt; er warnt im Beitrag vor stärkeren Temperaturextremen, Schäden an Korallenriffen, Dürrerisiken in wichtigen Agrarregionen und ökonomischen Schäden in Billionenhöhe.
Alle Auftritte von Sandy Tudop →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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