Kosten des Klimawandels: Wie präzise lassen sich Folgen beziffern?
27. August 2026 · 4 Min.
Kosten von Hitzewellen und anderen Klimafolgen lassen sich grob beziffern, sind aber wegen methodischer und systemischer Unsicherheiten mittelfristig schwer exakt zu quantifizieren; dennoch rechtfertigen sie Klimaschutz und Anpassung.
Die Wissenschaftsjournalistin Thomas Schröder erläutert, wie Greenpeace die Kosten sommerlicher Hitzewellen in Deutschland errechnet (36–42 Mrd. €) und welche Posten einfließen (Produktivitätsverluste, Niedrigwasser, Ernteausfälle, Gesundheitsschäden). Sie erklärt außerdem, warum Prognosen für zukünftige Klimakosten unsicher sind, nennt Studienergebnisse (u. a. Potsdam‑Institut) und betont, dass trotz Unsicherheiten ausreichend Erkenntnisse für Klimaschutz und Anpassung vorliegen.
Zahlen & Fakten
36–42 Mrd. €
Greenpeace-Berechnung der Kosten sommerlicher Hitzewellen in Deutschland (gesamte Schätzung).
460 Mio. €
Annahme in der Greenpeace-Berechnung: geschätzte Produktivitätsverluste pro Hitzetag in Deutschland.
≈11 Mrd. €
Ergebnis der Multiplikation von angenommenen 25 Hitzetagen mit geschätzten 460 Mio. € Produktivitätsverlust pro Tag (in der Greenpeace-Rechnung).
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
4 Mrd. €
Schätzung in der Greenpeace-Rechnung: Kosten durch Niedrigwasser in Deutschland.
3,5 °C → 7–14 %
Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung: Bei einer globalen Erwärmung um 3,5 °C wird ein Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung um 7–14 % geschätzt.
25 Hitzetage
Annahme in der Greenpeace-Rechnung: durchschnittlich 25 Tage mit ≥30 °C in Deutschland zur Abschätzung von Produktivitätsverlusten.
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Greenpeace (Berechnung zu den Kosten sommerlicher Hitzewellen in Deutschland)
• StudieStudie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Ergebnis: bei 3,5 °C globaler Erwärmung Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung um 7–14 %)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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