LSD als Medikament in der Psychotherapie: Heilung ohne Trip?
8. September 2026 · 4 Min.
Forscher identifizieren Molekülteile von LSD, die Halluzinationen auslösen, um künftig Wirkstoffe zu entwickeln, die Plastizität fördern ohne Rauschwirkung.
Psychedelisch assistierte Psychotherapie nutzt die erhöhte Gehirnplastizität durch Substanzen wie LSD, um festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu verändern. Ein Forschungsteam hat systematisch Teile des LSD-Moleküls entfernt und modifizierte Derivate in Zellmodellen getestet, um die chemische Basis der halluzinogenen Wirkung zu bestimmen. Ziel ist die Entwicklung von Medikamenten, die Plastizität fördern, aber keine starken Halluzinationen auslösen. Es gibt jedoch Kritik, dass die Rauschwirkung therapeutisch wichtig ist und wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen.
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Quellen
• StudieStudie von David Olson (University of California) veröffentlicht in PNRS
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristine WesterhausHOST
Christine Westerhaus ist Journalistin beim Deutschlandfunk und die Autorin dieses Beitrags in ‚Forschung aktuell‘. In der Folge berichtet sie über genetische Analysen an skythischen Gräbern und fasst die Ergebnisse zur Vererbung von Macht und zu Geschlechterverhältnissen zusammen.
Alle Auftritte von Christine Westerhaus →TThorsten PassyGAST
Außerplanmäßiger Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover; forscht seit mehreren Jahrzehnten zur Wirkung von LSD und zur psychedelisch unterstützten Psychotherapie und äußert in der Folge kritische Positionen gegenüber dem Entfernen der Rauschwirkung und möglichen Kommerzialisierungsabsichten.
Alle Auftritte von Thorsten Passy →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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