Rare Ressourcen - Silizium: Europäische Produktion unter Druck
16. Juli 2026 · 9 Min.
Europäische Verarbeitungs-Kapazitäten für Silizium schwinden wegen chinesischer Dumpingpreise und hoher Energiekosten; Experten wie Harald Elsner und Jochen Kolb warnen vor wachsender Abhängigkeit und fordern politisches Gegensteuern.
In der Folge erklärt Volker Mrasik, dass zwar weltweit genug Quarz und Silizium vorhanden sind, aber die Weiterverarbeitung in Europa abgebaut wurde. Harald Elsner erläutert, wie chinesische Exportmengen die Preise drücken und europäische Hütten unrentabel machen. Jochen Kolb und Industrievertreter fordern Subventionen, niedrigere Energiepreise oder Bereitschaftsbetriebe, um Versorgungssicherheit zu bewahren. Recycling und Rückgewinnung aus Abfällen werden als ergänzende Strategien genannt.
Zahlen & Fakten
4,5 Millionen Tonnen
Jährliche weltweite Siliziumproduktion
75 %
Anteil der weltweiten Siliziumproduktion, der in China erzeugt wird
40 %
Anteil des Siliziums, der zu Silikonen verarbeitet wird
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
6 % jährlich
Wachstumsrate des Bedarfs an Polysilizium
85 %
Anteil des Metalls, den Europa bereits importieren müsse (genannte Importquote)
30.000 Tonnen
Höchstproduktion der deutschen Hütte in Pocking (genannter Wert)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
VVolker MrasikHOST
Moderator und Autor der Folge; leitet die Folge der Serie über Europas Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen ein und kommentiert die Themen zur Siliziumversorgung.
Alle Auftritte von Volker Mrasik →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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