Forschung aktuell – Deutschlandfunk
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Treffer mit Fragezeichen: Neue Spur bei der Suche nach Dunkler Materie

8. September 2026 · 5 Min.

Ein US-Untergrunddetektor hat ein einzelnes, ungewöhnlich energiereiches Ereignis registriert, das auf ein dunkles‑Materie‑Teilchen hindeuten könnte, aber die Beobachtung ist vorläufig und muss durch zusätzliche Messdaten und unabhängige Bestätigung geprüft werden.

Die Sendung berichtet über ein mögliches Signal aus einem unterirdischen Flüssig‑Xenon‑Detektor in den USA, das von einem dunklen‑Materie‑Teilchen stammen könnte. Richard Gateske (Brown University) und sein Team fanden ein einzelnes energiereiches Ereignis; die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Störsignal ist, wird auf etwa 1 zu 200 geschätzt. Theresa Marodan (Max‑Planck‑Institut für Kernphysik) äußert sich vorsichtig und plant mit ihrem Team in Italien, die Daten gründlich zu prüfen.

Zahlen & Fakten

7 Tonnen

Menge flüssigen Xenons im Tank des im Beitrag genannten Lachs Zeppelin‑Experiments in einer Goldmine in South Dakota.

1,5 km

Tiefe, in der der Lachs Zeppelin‑Detektor in einer alten Goldmine in South Dakota installiert ist.

250

Anzahl der Fachleute, mit denen Richard Gateske an dem genannten Präzisionsexperiment beteiligt ist.

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

1 zu 200

Geschätzte Wahrscheinlichkeit, dass ein Störsignal das beobachtete Ereignis im Detektor vortäuscht.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Dunkle Materie als ungelöstes Problem · ab 00:04
Lachs Zeppelin: Aufbau des Experiments und das beobachtete Signal · ab 01:08
Prüfung, mögliche Störquellen und Reaktionen aus Konkurrenzgruppen · ab 01:56

Wer spricht

F
Frank GrotelüschenHOST

Frank Grotelüschen ist als Reporter für ‚Forschung aktuell‘ (Deutschlandfunk) im Beitrag genannt; er hat am CERN nachgefragt und die Reportage vor Ort präsentiert.

Alle Auftritte von Frank Grotelüschen
R
Richard GateskeGAST

Forscher an der Brown University, im Beitrag als Beteiligter an einem Präzisionsexperiment („Lachs Zeppelin“/Lux‑Zapplin‑Bezeichnung) genannt; zitiert mit Aussagen zum möglichen Signal, zur Analyse von Störquellen und zu weiterem Datenaufkommen.

Alle Auftritte von Richard Gateske
T
Theresa MarodanGAST

Wissenschaftlerin am Max‑Planck‑Institut für Kernphysik in Heidelberg; beteiligt an einem Konkurrenzprojekt (im Beitrag ‚Xenon Anton‘ genannt) in einem Untergrundlabor in Italien; äußert sich vorsichtig zur Interpretation des Ereignisses und plant vertiefte Analysen zur Überprüfung.

Alle Auftritte von Theresa Marodan

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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