Viele Galaxien geben den Großteil ihrer Energie im Infrarotbereich ab, weil staubverhüllte Sternentstehung — teils verstärkt durch aktive Schwarze Löcher — den Staub erwärmt und so starke Infrarotstrahlung erzeugt.
Die Folge erklärt die Entdeckung und Bedeutung von Infrarotgalaxien: Erste Hinweise lieferten Frank Lowe und Douglas Kleinman Ende der 1960er Jahre, richtig aufgeschlossen wurde das Feld aber erst durch ein Weltraumteleskop. Infrarotgalaxien strahlen überwiegend im mittleren bis ferninfraroten Bereich, weil aufgewärmter kosmischer Staub die Energie junger Sterne (oder Strahlung aus der Umgebung aktiver Schwarzer Löcher) wieder abstrahlt. Kollisionen und Verschmelzungen gasreicher Galaxien treiben die starke Sternentstehung und damit die Infrarotleuchtkraft zusätzlich an. Insgesamt haben Infrarotbeobachtungen unser Bild von verborgener Sternentstehung im Universum grundlegend erweitert.
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