Waldbrände - Das weiß man über die Feuergewitter in Frankreich
30. Juli 2026 · 5 Min.
Feuergewitter entstehen, wenn die Hitze großer Waldbrände starke Aufwinde und hohe Rauchschichten erzeugt; sie verstärken Brände durch stürmische Winde und Blitze und sind weltweit selten, aber aus klimatischer Sicht besorgniserregend.
Im Gespräch erklärt Klimaforscher Bernd Heinold vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, wie Feuergewitter durch die Energie extremer Brände entstehen und Rauch sowie Brandgase bis in Höhen von etwa 10–12 km aufsteigen. Solche Gewitter erzeugen starke Böen und Blitze, die Brände weiter anfachen oder neue Brandherde entzünden können. Weltweit wurden in den letzten etwa zehn Jahren rund 700–800 Fälle beobachtet; Forschungsfragen zu Trends und Klimaeffekten bleiben offen.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBernd HeinoldGAST
Klimaforscher am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung; spezialisiert auf atmosphärische Folgen von Waldbränden. Er forscht zu Feuergewitter-Entstehung, Brandaerosolen, deren Höhentransport und Wechselwirkungen mit Wolken, Strahlung und Klima.
Alle Auftritte von Bernd Heinold →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.