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Waldbrände - Das weiß man über die Feuergewitter in Frankreich

30. Juli 2026 · 5 Min.

Feuergewitter entstehen, wenn die Hitze großer Waldbrände starke Aufwinde und hohe Rauchschichten erzeugt; sie verstärken Brände durch stürmische Winde und Blitze und sind weltweit selten, aber aus klimatischer Sicht besorgniserregend.

Im Gespräch erklärt Klimaforscher Bernd Heinold vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, wie Feuergewitter durch die Energie extremer Brände entstehen und Rauch sowie Brandgase bis in Höhen von etwa 10–12 km aufsteigen. Solche Gewitter erzeugen starke Böen und Blitze, die Brände weiter anfachen oder neue Brandherde entzünden können. Weltweit wurden in den letzten etwa zehn Jahren rund 700–800 Fälle beobachtet; Forschungsfragen zu Trends und Klimaeffekten bleiben offen.

Zahlen & Fakten

10–12 km

Höhe, in die Rauch und Brandgase von Feuergewittern aufsteigen

700–800 Fälle

Anzahl ähnlicher Feuergewitter-Ereignisse, die in den letzten etwa zehn Jahren global beobachtet wurden

2019, 2020

Jahre der vermehrten Aufmerksamkeit durch die großen Brände in Australien

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

bis zu 2 Jahre

Ungefähre Verweildauer von Brandaerosolen in hohen Atmosphärenschichten

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Entstehung von Feuergewittern · ab 00:50
Rückkopplungseffekte auf das Brandgeschehen · ab 01:41
Vorkommen, Beobachtungen und mögliche Klimazusammenhänge · ab 02:23
Forschungsstand, offene Fragen und Klimaeffekte von Brandaerosolen · ab 03:47

Wer spricht

B
Bernd HeinoldGAST

Klimaforscher am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung; spezialisiert auf atmosphärische Folgen von Waldbränden. Er forscht zu Feuergewitter-Entstehung, Brandaerosolen, deren Höhentransport und Wechselwirkungen mit Wolken, Strahlung und Klima.

Alle Auftritte von Bernd Heinold

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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