Die Entdeckung der Büste der Nofretete 1912 in Amarna, ihre Überführung nach Berlin und die Amarna-Revolution unter Echnaton zeigen sowohl die künstlerische Einzigartigkeit dieser Zeit als auch die komplexen kolonialen, nationalen und musealen Konflikte um Provenienz und Erinnerung.
Die Folge erzählt die Geschichte der Entdeckung der Nofretete-Büste in Amarna und ihren Weg nach Berlin, erläutert die religiöse und künstlerische Revolution unter Echnaton (Aton-Kult, neue Hauptstadt Achet‑Aton, veränderte Darstellungsweise) und diskutiert die anschließende Auslöschung aus der Erinnerung sowie die modernen Debatten um Rückgabe und Provenienz. Erwähnt werden zentrale Akteure wie Ludwig Borchert und James Simon sowie die Rolle von Ausstellungsereignissen im frühen 20. Jahrhundert.
Zahlen & Fakten
50 cm
ungefähre Höhe der Nofretete-Büste
20 kg
ungefähres Gewicht der Büste
30.000 Mark
jährliche Finanzierung, die James Simon laut Vertrag für die Grabungen zahlte
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50:50
übliches Modell der Fundteilung zwischen Grabungsinhaber und Antikendienst
November 1913–Juni 1914
Ausstellungszeitraum der Amarna-Funde in Berlin
1922
Fund und Bekanntwerden von Tutankhamuns fast unversehrtem Grab (Howard Carter)
1924
Jahr, in dem die Büste der Nofretete erstmals öffentlich in Berlin gezeigt wurde
17 Jahre
Regierungsdauer von Echnaton (ungefähr)
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchSebastian Conrad: Die Königin: Nofretetes globale Karriere, 2024
• BuchAidan Dodson: Amarna Sunrise: Egypt from Golden Age to Age of Heresy, 2016
• ArtikelJürgen Zimmerer: Spiegel‑Artikel
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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