Wehrhafte Prinzessinnen - Ägypterinnen haben für den Kampf trainiert
23. Juli 2026 · 9 Min.
Knochenanalysen an rund 4.000 Jahre alten Mumien deuten darauf hin, dass einige ägyptische Prinzessinnen körperlich sehr trainiert waren und aktiv Waffen wie Dolch, Speer sowie Pfeil und Bogen nutzten.
In der Folge erläutert Jenny von Sperber die Untersuchung von fünf Mumien, die vor etwa 120 Jahren geborgen und nun wiederentdeckt wurden. Vier davon gelten als Prinzessinnen (vermutlich Schwestern), eine als König Horr; die Mumien stammen aus etwa 1850–1700 v. Chr. Bioarchäologische Methoden wie Röntgen und Materialanalysen zeigten Muskelansätze und asymmetrische Knochenveränderungen, die mit dem Gebrauch bestimmter Waffen übereinstimmen. Stefan Geier moderiert das Gespräch und ordnet die Befunde ein: Die Ergebnisse fordern klassische Klischees über ägyptische Adelige heraus und zeigen Hinweise auf aktiv genutzte Waffen und gute medizinische Versorgung.
Zahlen & Fakten
1850–1700 v. Chr.
Zeitspanne, in der die Prinzessinnen lebten
4000 Jahre
ungefähres Alter der Mumien
vor etwa 120 Jahren
Erste Ausgrabung bzw. Bergung der Mumien
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
5
Anzahl der untersuchten Mumien
4
Anzahl der Mumien, die als Prinzessinnen identifiziert wurden
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SStefan GeierHOST
Stefan Geier ist Wissenschaftsjournalist beim Bayerischen Rundfunk und moderiert diese Folge von »IQ – Wissenschaft und Forschung«. Er führt durch das Thema, stellt Fragen und fasst die Ergebnisse einordnend zusammen.
Alle Auftritte von Stefan Geier →JJenny von SperberGAST
Jenny von Sperber ist die recherchierende Kollegin, die den Beitrag vorbereitet hat. Sie stellt die Analyse der Mumien vor, erläutert bioarchäologische Methoden und interpretiert die Knochenbefunde im Hinblick auf Muskelentwicklung, Waffenbenutzung und medizinische Versorgung.
Alle Auftritte von Jenny von Sperber →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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