Die Altsteinzeit war überwiegend von Kooperation, Gleichberechtigung und sozialer Fürsorge geprägt, nicht primär von Gewalt und Konkurrenz.
Der Beitrag von Thomas Pfaff hinterfragt das Bild des gewalttätigen Frühmenschen und stützt sich auf Archäologie, Ethnografie und moderne Analysen. Thorsten Utmeier erklärt, dass viele Jäger‑ und Sammlergesellschaften egalitär organisiert waren, Fürsorge praktizierten und Gewalt nur vereinzelt nachweisbar ist. Andreas Pastors ergänzt, dass Höhlenbilder Menschen als Teil der Tierwelt zeigen und keine Hierarchien darstellen; der Wandel zur Landwirtschaft brachte später Herrschaft und Krieg.
Zahlen & Fakten
1,9–1,8 Millionen Jahre
Zeitpunkt, ab dem der physisch-skelettmäßig moderne Mensch beginnt zu erscheinen
80 %
Ungefährer Anteil der Nahrung, der durch Sammeln gedeckt wurde
10.000 Jahre
Zeitpunkt des Endes der Altsteinzeit / Beginn des Neolithikums (ungefähr)
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
15
Typische Größe kleiner Jäger‑Sammler‑Gruppen (bis zu 15 Mitglieder)
10.000–15.000 Menschen
Geschätzte Bevölkerungszahl für ganz Europa in manchen Phasen der Altsteinzeit
34.000 v. Chr.
Beginn der bekannten europäischen Höhlenmalerei durch Homo sapiens (zeitliche Angabe)
11.000 vor Christus
Beginn der sesshaften, produzierenden Wirtschaftsweise im Vorderen Orient (Neolithikum)
3.000 Jahre
Ungefährer Zeitversatz bis zum Beginn der Landwirtschaft in Europa
4–5 Stunden
Von Marshall Salins zitierte Schätzung der täglichen Arbeitszeit von Jäger‑ und Sammlergesellschaften
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Video2001, Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
TThomas PfaffHOST
Autor der Episode 'WDR Zeitzeichen'. Er führt durch die Sendung und stellt die Fragestellung zur sozialen Struktur der Altsteinzeit vor.
Alle Auftritte von Thomas Pfaff →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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