GAG571: Die Katastrophe von Kamarina und die erste Flotte Roms
2. September 2026 · 57 Min.
Roms erste große Flotte erlitt 255 v. Chr. an der Südküste Siziliens verheerende Verluste, doch der Staat ersetzte Schiffe schnell und wandelte die Erfahrung langfristig in Lernprozesse um.
Die Folge rekonstruiert den Aufbau der römischen Flotte im Ersten Punischen Krieg, die Taktiken (vor allem den Corvus) und die großen Seegefechte bis zur Invasion nach Afrika. Ein Schwerpunkt ist die Seeschlacht bei Eknomos/Aspis und die anschließende Katastrophe vor Camarina durch einen Sturm. Abschließend diskutieren die Hosts die Quellenlage (vor allem Polybius), die Zahlenstreitigkeiten und wie Rom auf die Verluste reagierte und daraus lernte.
Zahlen & Fakten
255 v. Chr.
Jahr der Sturmkatastrophe an der Südküste Siziliens (Erster Punischer Krieg).
330 römische und 350 karthagische Kriegsschiffe
Angaben von Polybius zur Größe der Flotten in der Seeschlacht vor Ecnomos (Erster Punischer Krieg).
114 Schiffe
Anzahl der laut Polybius von den Römern erbeuteten Schiffe bei der Seeschlacht vor Aspis.
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284 verlorene Schiffe
Zahl, die Polybius für die im Sturm vor Camarina verlorenen Schiffe angibt.
60 Tage
Laut Polybius angenommene Zeitspanne zwischen dem Fällen eines Baums und der Fertigstellung eines Kriegsschiffs.
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Quellen
• BuchGoldsworthy, Adrian: The Fall of Carthage: The Punic Wars 265–146 BC. London: Cassell, 2003.
• BuchLazenby, J. F.: The First Punic War: A Military History. London/New York: Routledge, 1996.
• StudieMoore, Daniel Walker: „Learning from Experience: Polybius and the Progress of Rome“. In: The Classical Quarterly 67/1 (2017), S. 132–148.
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.