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Immer krank im Urlaub? Leisure Sickness – warum dein Körper crasht, wenn du endlich frei hast

12. August 2026 · 31 Min.

Leisure Sickness ist kein formell anerkanntes Krankheitsbild, aber ein reales Phänomen: Ein abrupter Abfall von Cortisol nach Stress kann eine Immunüberreaktion auslösen, die am Urlaubsbeginn Symptome verursacht — dem lässt sich mit Vorbereitung und einfachem Verhalten vorbeugen.

Cordelia erklärt, dass „Leisure Sickness“ (Erholungskrankheit) zwar keinen ICD-Code hat, aber real ist und wahrscheinlich durch ein Zusammenspiel von Stresshormon Cortisol, Immunreaktion und Persönlichkeitsmerkmalen entsteht. Die Studienlage ist uneinheitlich (Prävalenzangaben schwanken stark), doch klinisch beobachtbar sind typische Symptome wie Erschöpfung, Kopfschmerz und Erkältungszeichen meist am ersten Urlaubstag. Im Fokus stehen Prävention durch Puffertage, Mikropausen und weniger Perfektionismus.

Themen & Erkenntnisse

Definition, Begriffsgeschichte und Studienlage · ab 04:01: Begriff, Nicht-Anerkennung im ICD und sehr heterogene Studienlage mit stark schwankenden Prävalenzangaben.
Wirkmechanismus und Risikofaktoren · ab 06:11: Abrupter Cortisolabfall, Immun‑Rebound, Persönlichkeitsmerkmale und Reisebedingungen erhöhen das Risiko; Herzkranke brauchen besondere Vorsicht.
Praktische Prävention: Puffertage, Mikropausen, Perfektionsreduktion · ab 22:27: Puffertage, kurze tägliche Mikropausen und weniger Perfektionismus reduzieren das Risiko von Leisure Sickness.

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