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Immer krank im Urlaub? Leisure Sickness – warum dein Körper crasht, wenn du endlich frei hast

12. August 2026 · 31 Min.

Leisure Sickness ist kein formell anerkanntes Krankheitsbild, aber ein reales Phänomen: Ein abrupter Abfall von Cortisol nach Stress kann eine Immunüberreaktion auslösen, die am Urlaubsbeginn Symptome verursacht — dem lässt sich mit Vorbereitung und einfachem Verhalten vorbeugen.

Cordelia erklärt, dass „Leisure Sickness“ (Erholungskrankheit) zwar keinen ICD-Code hat, aber real ist und wahrscheinlich durch ein Zusammenspiel von Stresshormon Cortisol, Immunreaktion und Persönlichkeitsmerkmalen entsteht. Die Studienlage ist uneinheitlich (Prävalenzangaben schwanken stark), doch klinisch beobachtbar sind typische Symptome wie Erschöpfung, Kopfschmerz und Erkältungszeichen meist am ersten Urlaubstag. Im Fokus stehen Prävention durch Puffertage, Mikropausen und weniger Perfektionismus.

Zahlen & Fakten

3%

Prävalenzangabe aus der Originalstudie von 2002 (strengere Filter für wiederkehrende Fälle).

50%

Prävalenzangabe aus einer Studie von 2015 (lockerere Fragestellung, mehr Betroffene).

72%

Umfrage der Internationalen Hochschule der IU aus 2025 zur Bekanntheit des Phänomens.

Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigen

20%

Anteil der Befragten in der IU-Umfrage (2025), die angaben, regelmäßig betroffen zu sein.

21%

Anteil der in einer Fallkontrollstudie (Kopp et al., 2003) untersuchten Urlaubs-Herzinfarkte, die in den ersten zwei Tagen auftraten.

1–2

Typischer Beginn der Symptome: am ersten oder zweiten Urlaubstag.

2–3 Tage

Typische Dauer, bis sich die Symptome bei unkomplizierten Fällen wieder bessern.

60–90 Sekunden

Empfohlene Länge einer Mikropause (tiefes Einatmen, Luft anhalten, langsames Ausatmen und Seufzen).

2–3 Tage

Empfohlene Anzahl von Puffertagen zwischen letztem Arbeitstag und Abreise.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Definition, Begriffsgeschichte und Studienlage · ab 04:01: Begriff, Nicht-Anerkennung im ICD und sehr heterogene Studienlage mit stark schwankenden Prävalenzangaben.
Wirkmechanismus und Risikofaktoren · ab 06:11: Abrupter Cortisolabfall, Immun‑Rebound, Persönlichkeitsmerkmale und Reisebedingungen erhöhen das Risiko; Herzkranke brauchen besondere Vorsicht.
Praktische Prävention: Puffertage, Mikropausen, Perfektionsreduktion · ab 22:27: Puffertage, kurze tägliche Mikropausen und weniger Perfektionismus reduzieren das Risiko von Leisure Sickness.

Quellen

StudieAd Fingerhuts (2002) – ursprüngliche Studie/Begriffseinführung zu Leisure Sickness

StudieSegerstrom und Miller (2004) – große Meta-Analyse zu chronischem Stress und Immunfunktion

StudieKopp et al. (2003) – Fallkontrollstudie zu Herzinfarkten während des Urlaubs

Weitere 1 Quelle anzeigen

StudieInternationale Hochschule der IU (2025) – Umfrage zur Bekanntheit und Häufigkeit von Leisure Sickness

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.