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So geht Brandschutz!: #273 - Elektrizität als häufigste Brandursache

17. August 2026 · 9 Min.

Elektrizität ist mit rund 30 % die häufigste Brandursache laut IFS-Ursachenstatistik; gezielte bauliche und betriebliche Maßnahmen können das Risiko deutlich verringern.

Joachim Müller fasst die wichtigsten Ergebnisse der IFS-Ursachenstatistik „Brandschäden 2025“ (Erhebungszeitraum 2016–2025) zusammen. Er zeigt, dass Elektrizität mit rund 30 % die dominierende Brandursache ist, gefolgt von menschlichem Fehlverhalten (22 %) und weiteren Kategorien wie Überhitzung und Brandstiftung. Müller erläutert typische Entstehungsfälle (defekte Kabel, Mehrfachsteckdosen, mangelnde Abwärmeableitung) und diskutiert die wachsende Rolle von Akkus und E-Mobilität. Abschließend ordnet er die Zahlen praxisnah ein und nennt konkrete Ansatzpunkte für baulichen und betrieblichen Brandschutz.

Zahlen & Fakten

30 %

Anteil der Brandursachen, die auf Elektrizität zurückgeführt werden

22 %

Anteil der Brandursachen, die durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden

9 %

Anteil für Überhitzung (genaue Zusammensetzung in der Statistik nicht detailliert erläutert)

Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigen

9 %

Anteil der Brandursachen, die auf Brandstiftung zurückgeführt werden

3 %

Anteil der Brandursachen durch feuergefährliche Arbeiten (z. B. Schweißen, Trennschleifer)

2 %

Anteil für offenes Feuer (z. B. Kerzen, Lagerfeuer)

2 %

Anteil für Selbstentzündung (z. B. Heugelände in der Landwirtschaft)

2 %

Anteil für Explosionen (Explosion selbst und daraus folgender Brandschaden)

21 %

Anteil für Sonstiges/Unbekannt in der Statistik

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

IFS-Ursachenstatistik „Brandschäden 2025“ – Überblick · ab 00:28: Vorstellung und Einordnung der IFS-Ursachenstatistik „Brandschäden 2025“ (Erhebungszeitraum 2016–2025) als Grundlage der Folge.
Elektrizität als führende Brandursache · ab 01:15: Elektrizität ist mit etwa 30 % die dominierende Ursache; Beispiele sind defekte Kabel, überlastete Steckdosen und schlechte Wärmeabfuhr.
Akkus, E‑Mobilität und Nutzerverhalten als wachsender Faktor · ab 05:05: Zunahme akkubetriebener Geräte und E-Mobilität erhöht langfristig das Brandrisiko und erfordert Anpassungen bei Nutzung und Infrastruktur.
Weitere Ursachen: menschliches Fehlverhalten, Brandstiftung, feuergefährliche Arbeiten · ab 01:41: Menschliches Fehlverhalten (22 %) und Kategorien wie Brandstiftung, Überhitzung und feuergefährliche Arbeiten beeinflussen die Statistik deutlich.

Quellen

StudieInstitut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.: Ursachenstatistik „Brandschäden 2025“ (Erhebungszeitraum 2016–2025)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Joachim MüllerHOST

Joachim Müller ist Prüfsachverständiger für Brandschutz und berichtet in der Folge von der Prüfung von Planungsunterlagen für eine Wohnanlage mit Mittelgarage. Er prüft Brandschutznachweise, weist frühzeitig auf Mängel hin, bietet Prüf‑ und Planungsleistungen sowie Schulungs‑ und Beratungsangebote für Architekten an und offeriert ein kostenloses Erstgespräch zur Optimierung des Brandschutzes.

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