#1580 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Dieses Warnsignal erinnert gefährlich an 2021“
14. September 2026 · 2 Min.
Hohe Aktienquoten (über 59 %) bei deutschen Vermögensverwaltern bei gleichzeitig niedrigen Cashbeständen (rund 8,9 %) sind ein klares Warnsignal für erhöhte Marktrisiken, weil bei einem kollektiven Ausverkauf potenzielle Käufer fehlen könnten.
Deutsche Vermögensverwalter sind aktuell stärker in Aktien investiert als seit Ende 2021 nicht mehr: die Aktienquote liegt bei über 59 Prozent, während die Cashreserven auf etwa 8,9 Prozent gefallen sind. Diese Kombination kann gefährlich werden, weil bei fallenden Kursen wenige Käufer an der Seitenlinie bereitstehen und Abwärtsbewegungen an Dynamik gewinnen können. Auffällig ist der hohe Anteil an Technologie-Aktien (rund 21 Prozent), gleichzeitig hat sich die regionale Gewichtung zugunsten Europas (knapp 45 Prozent) verschoben. Insgesamt ist die Positionierung ein Warnsignal, jedoch keine Garantie für einen Crash – entscheidend sind die Stärke der Rallye und die Unterschiede zu 2021.
Zahlen & Fakten
21 %
Anteil des Technologiesektors am untersuchten Depotbestand deutscher Vermögensverwalter
knapp 45 %
Gewichtung europäischer Aktien im Aktienvermögen deutscher Vermögensverwalter
mehr als 35 %
Verlust des Nasdaq-Index bis Oktober 2022 nach der Rallye Ende 2021
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
rund 25 %
Verlust des DAX bis Oktober 2022 nach der Rallye Ende 2021
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MManuel KochHOST
Host des Podcasts Inside Wirtschaft; moderiert die Folge und ordnet wirtschaftliche Zusammenhänge ein.
Alle Auftritte von Manuel Koch →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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