Kein Anthropozän – was dann? | Welt ohne Menschen (2)
12. September 2026 · 23 Min.
Ohne Menschen seit dem Spätmittelalter würde die Landschaft weitgehend wiederbewalden, Haustiere verwildern und sich Arten anders verteilen; eine industrielle, menschengemachte Klimaerwärmung hätte nicht stattgefunden.
Inga Pflug beschreibt in einem Gedankenexperiment eine Welt, in der die Menschheit um 1400 verschwindet. Forschende erklären, wie Wälder zurückkehren, Haustiere verwildern und Inselökosysteme anders entwickelt würden; zugleich bliebe die industrielle CO2‑Freisetzung aus, sodass es global kühler wäre. Die Episode kombiniert Feldbeobachtungen, Pollenanalysen und Expert:innen‑Interviews, um ökologische Dynamik und die Grenzen menschlichen Einflusses zu beleuchten.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IInga PflugHOST
Journalistin beim Bayerischen Rundfunk und Produzentin der Radiowissen-Folge; führt durch die Sendung, moderiert Interviews und verknüpft biologische, historische und politische Perspektiven zum Thema Spatzen.
Alle Auftritte von Inga Pflug →MManuel SteinbauerGAST
Geoökologe an der Universität Bayreuth; erläutert Vegetationsgeschichte, Wacholdervorkommen, Pollenanalysen und die Dynamik der Wiederbewaldung in ehemals landwirtschaftlich genutzten Regionen.
Alle Auftritte von Manuel Steinbauer →DDoug EnkeGAST
Biologe und Schleiter des Nürnberger Tiergartens; spricht über Verwildung domestizierter Tiere und mögliche Hybridisierungen mit bestehenden Wildpopulationen.
Alle Auftritte von Doug Enke →SSyrus SamimiGAST
Klimaforscher an der Universität Bayreuth; erklärt, dass ohne industrielle Revolution kein dauerhafter globaler CO2‑Anstieg zu erwarten wäre und beschreibt lokale Klimawirkungen vormoderner Landnutzung.
Alle Auftritte von Syrus Samimi →HHeike FeldhaarGAST
Professorin für Populationsökologie der Tiere in Bayreuth; erläutert Herbivoriedruck, räumliche Heterogenität und die größere Dynamik von Ökosystemen ohne menschliche Landnutzung.
Alle Auftritte von Heike Feldhaar →MMatthias GarschagenGAST
Klimafolgenforscher an der Universität Bonn und Leitautor beim Weltklimarat; betont, dass auch ohne Menschen Ökosysteme kippanfällig und dynamisch bleiben und dass die Form der Ausbeutung seit der Industrialisierung global anders ist.
Alle Auftritte von Matthias Garschagen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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