Lage der Nation
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LdN486 Psychologie und Politik: Wie wir mit AfD-Wählern reden müssen (Prof. Eva-Lotta Brakemeier, Psychologin) - Teil 1

8. Juli 2026 · 1 Std. 0 Min.

Psychologie muss bei Politikgestaltung und -kommunikation deutlich stärker einbezogen werden: Ängste ernst nehmen, Bürger*innen mitnehmen und durch Zuhören sowie gezielte Kommunikation gesellschaftlichen Zusammenhalt und Reformakzeptanz stärken.

In dem Gespräch erklärt die Psychologin, warum politische Entscheidungen ohne psychologische Perspektive oft auf Ablehnung stoßen (Reaktanz) und wie Vertrauen entsteht. Es werden psychische Folgen der Klimakrise (direkte Belastungen, Klimaangst) und praktikable Coping-Strategien (Selbstfürsorge, kollektive Handlung) besprochen. Schließlich geht es um den Umgang mit Menschen, die AfD wählen: Kontakt halten, zuhören, Anliegen ernst nehmen und Vorurteile durch persönlichen Austausch abbauen.

Zahlen & Fakten

1 %

Anteil klassischer Musikerinnen und Musiker mit fokaler Dystonie (während der biografischen Schilderung)

49,5 %

Anteil der AfD‑Stimmen in einem Dorf bei der Europawahl (von der Gastwirtin/Ortsbeispiel berichtet)

90 Minuten

Dauer der aufgenommenen Gesprächssequenz/Ankündigung des Interviewformats

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

42.000

Mitgliederzahl der Energiegenossenschaft Procon (Werbeeinspielung im Podcast)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Psychologie in der Politik: Kommunikation, Reaktanz und Vertrauen · ab 03:04: Warum Politik psychosoziale Faktoren beachten muss: Reaktanz vermeiden, Vertrauen aufbauen und Bürger*innen partizipativ einbinden.
Klimakrise und psychische Gesundheit: direkte Belastungen und Coping · ab 21:12: Direkte und indirekte psychische Effekte der Klimakrise sowie evidenzbasierte Bewältigungsstrategien und kollektive Handlungsoptionen.
Umgang mit Ängsten und AfD-Wähler*innen: Zuhören, Kontakt und Prävention · ab 48:43: Praktische Wege, Widerspruch und Radikalisierung zu begegnen: Dialog suchen, Sorgen ernst nehmen, gemeinsame Kontakte fördern.

Wer spricht

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Eva Lotta BrakemeyerGAST

Professorin für klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Greifswald, Direktorin des Zentrums für psychologische Psychotherapie, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und Mitglied im Wissenschaftsrat. Sie berichtet von ihrem Werdegang (Musikstudium, Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin, Promotion, Arbeit an der Uniklinik Freiburg mit Spezialisierung auf chronische Depressionen sowie Professuren in Berlin und Marburg) und bringt Forschungsperspektiven zur Psychologie in der Politik ein.

Alle Auftritte von Eva Lotta Brakemeyer

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