LdN486 Psychologie und Politik: Wie wir mit AfD-Wählern reden müssen (Prof. Eva-Lotta Brakemeier, Psychologin) - Teil 1
8. Juli 2026 · 1 Std. 0 Min.
Psychologie muss bei Politikgestaltung und -kommunikation deutlich stärker einbezogen werden: Ängste ernst nehmen, Bürger*innen mitnehmen und durch Zuhören sowie gezielte Kommunikation gesellschaftlichen Zusammenhalt und Reformakzeptanz stärken.
In dem Gespräch erklärt die Psychologin, warum politische Entscheidungen ohne psychologische Perspektive oft auf Ablehnung stoßen (Reaktanz) und wie Vertrauen entsteht. Es werden psychische Folgen der Klimakrise (direkte Belastungen, Klimaangst) und praktikable Coping-Strategien (Selbstfürsorge, kollektive Handlung) besprochen. Schließlich geht es um den Umgang mit Menschen, die AfD wählen: Kontakt halten, zuhören, Anliegen ernst nehmen und Vorurteile durch persönlichen Austausch abbauen.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
EEva Lotta BrakemeyerGAST
Professorin für klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Greifswald, Direktorin des Zentrums für psychologische Psychotherapie, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und Mitglied im Wissenschaftsrat. Sie berichtet von ihrem Werdegang (Musikstudium, Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin, Promotion, Arbeit an der Uniklinik Freiburg mit Spezialisierung auf chronische Depressionen sowie Professuren in Berlin und Marburg) und bringt Forschungsperspektiven zur Psychologie in der Politik ein.
Alle Auftritte von Eva Lotta Brakemeyer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.