Der Journalismus ist durch veränderte Geschäftsmodelle zunehmend aktivistisch geworden, während die Unterscheidung zwischen sachlicher Berichterstattung und ideologischer Parteilichkeit verschwimmt.
Die Folge behandelt die Frage, wo die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus verläuft und warum der Journalismus sich zunehmend ideologisch positioniert. Lanz und Precht diskutieren die Auswirkungen dieser Verschiebung auf Medienlandschaft und Gesellschaft und betonen, dass wirtschaftliche Gründe – der Übergang von Anzeigenfinanzierung zu Leserfinanzierung – diese Entwicklung maßgeblich treiben. Sie kritisieren, dass das klassische journalistische Ideal der Objektivität aufgegeben wird, während zugleich Persönlichkeiten statt Medienmarken an Bedeutung gewinnen.
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