Der Vorfußlauf kann biomechanische Vorteile bringen, verschiebt aber Belastungen und ist nicht für alle Läufer:innen und Distanzen die beste oder gesündeste Technik.
Vorfußlaufen zeichnet sich durch einen Ballenaufsatz, kurze Bodenkontaktzeiten und hohe Reaktivität der Achillessehne/Waden aus, was Sprintleistungen fördert. Es reduziert Stoßbelastungen auf Knie und Hüfte, erhöht jedoch die Belastung von Wadenmuskulatur und Achillessehne. Studien an Elite-Marathonläufern zeigen, dass viele Athlet:innen aufgrund muskulärer Ermüdung frühzeitig zum Fersenlauf wechseln. Die Folge rät Hobbyläufer:innen von radikalen Umstellungen ab und empfiehlt stattdessen Kraftaufbau und eine moderate Erhöhung der Schrittfrequenz.
Zahlen & Fakten
73%
Anteil der Elite-Läufer:innen, die bereits bei Kilometer 9 in der zitierten Untersuchung im Fersenlauf liefen
5–10%
Empfohlene Steigerung der Schrittfrequenz zur Reduktion schädlicher Bremskräfte
9
Kilometerangabe: bei Kilometer 9 beobachteter Stilwechsel
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10–32
Bereich (Kilometer), in dem viele Marathonläufer:innen ihren Laufstil aktiv vom Vor-/Mittelfuß zum Fersenlauf änderten
Themen & Erkenntnisse
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