Intervalltraining ist notwendig, um schneller zu werden: verschiedene Intervalltypen (kurze Zone‑5‑Intervalle, Schwellenintervalle in Zone 4 sowie Fahrtspiel/Pyramiden) verfolgen unterschiedliche physiologische Ziele und müssen individuell dosiert, korrekt umgesetzt und mit geeignetem Aufwärmen sowie Erholung kombiniert werden.
Die Folge gibt einen kompakten Überblick über die gängigsten Intervallarten, ihre Intensitäten und physiologischen Effekte – von hochintensiven VO2max‑Reizen bis zu längeren Schwellenläufen. Sie nennt konkrete Umsetzungsregeln zu Dauer, Intensität, Pausen und Wiederholungszahlen sowie praktische Beispiele für Einsteiger und Fortgeschrittene. Außerdem werden Fahrtspiel und Pyramiden als flexiblere Formen vorgestellt und Hinweise zur Periodisierung, zum Aufwärmen und zur Verletzungsprävention gegeben.
Zahlen & Fakten
90–100 %
Herzfrequenzbereich für Zone 5 (hochintensiver Anaerob‑Bereich)
80–90 %
Herzfrequenzbereich für Schwellenintervalle in Zone 4
50–90 %
Empfohlene Länge der lockeren Trabpause als Anteil der Intervallzeit bei Schwellenintervallen
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8–9
Subjektive Intensität auf einer Skala von 1–10 für Zone‑5‑Belastungen
30–60 Sekunden
Typische Dauer von sehr intensiven Zone‑5‑Intervallen
2–3 Minuten
Längere, mögliche Zone‑5‑Intervalle bei entsprechender Vorbereitung
200 Meter
Klassisches Intervallformat im Spitzenbereich
400 Meter
Klassisches Intervallformat im Spitzenbereich
4x200, 5x200, 6x200
Beispiel für progressive Steigerung von Wiederholungszahlen in kurzen Intervallen
2:1 oder 1:1
Empfohlene Pausenverhältnisse bei VO2max‑Intervallen (Belastung:Pause)
3–15 Minuten
Typische Dauer von Schwellenintervallen
800 Meter
Beispielstrecke, die oft im Schwellenbereich gelaufen werden kann
1000 Meter
Tausenderintervalle als praxisnahe Schwellen‑/Tempointervalle
1500 Meter
Beispielstrecke für längere Schwellenintervalle
2000 Meter
Beispielstrecke für längere Schwellenintervalle
3x1000, 4x1000, 5x1000
Vorgeschlagene progressive Wochensteigerung für 1000‑m‑Intervalle
100–400 Meter
Pyramidenintervalle in hundert Meter‑Schritten (z. B. 100→400→100)
20×400 Meter
Beispiel für Profi‑Umfang, der als Vergleich für Amateure als unrealistisch gewarnt wird
Themen & Erkenntnisse
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