Lesart – Das Literaturmagazin
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250 Jahre USA - Ist das noch Demokratie?

4. Juli 2026 · 1 Std. 2 Min.

Christina Morina und Klaus Brinkbäumer diskutieren, dass die USA formell noch eine Demokratie sind, aber erheblichen Druck durch antidemokratische Tendenzen, mediale Polarisierung und technologische Macht erfahren.

Im Lesart-Podium führt Christian Raphansl mit Christina Morina und Klaus Brinkbäumer eine Debatte über den Zustand der US-Demokratie. Morina betont, dass die verfassungsmäßigen Institutionen formal bestehen, gleichzeitig jedoch erhebliche gesellschaftliche Spannungen und ein lebendiges zivilgesellschaftliches Gegengewicht existieren. Brinkbäumer warnt vor faschistoiden Elementen und einer Allianz aus Politik, Tech-Konzernen und Kapitalinteressen. Beide diskutieren Konsequenzen für Deutschland und Europa sowie Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements.

Themen & Erkenntnisse

Status der amerikanischen Demokratie: Formal versus tatsächlich
Autoritäre Tendenzen, Faschismusdebatte und die Rolle von Medien/Tech
Campus-Konflikte, Zivilgesellschaft und Lehren für Deutschland/Europa

Wer spricht

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Christian RaphanslHOST

Moderator der Deutschlandfunk Kultur-Sendung ‚Lesart‘; leitete das Podium im Grillo-Theater (Essen) mit Gästen und Fragen zur Lage der US-Demokratie. Als Host führte er durch die Diskussion, stellte dezidierte Nachfragen und stellte Verbindungen zu deutschen und europäischen Kontexten her.

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Christina MorinaGAST

Historikerin und Professorin in Bielefeld; Gewinnerin des Deutschen Sachbuchpreises 2024 für ‚1000 Aufbrüche‘. Sie forscht zur deutsch-deutschen Demokratiegeschichte und zur US-Gesellschaft und analysiert in ihrem Buch ‚Das amerikanische Beben‘ gesellschaftliche Spannungen, Campus-Konflikte sowie zivilgesellschaftliche Gegenkräfte in den USA.

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Klaus BrinkbäumerGAST

Preisgekrönter Journalist, ehemaliger Spiegel-Chef-Redakteur und Programmdirektor beim MDR, Autor mehrerer Sachbücher über die USA (z. B. ‚Nachruf auf Amerika‘, ‚Im Wahn‘, ‚Der amerikanische Albtraum‘). In der Diskussion warnt er vor faschistoiden Elementen, mediengetriebener Polarisierung und dem Einfluss großer Tech- und Kapitalinteressen.

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