Lesart – Das Literaturmagazin
Kultur
Jedes Jahr drängen knapp 100.000 deutschsprachige Bücher auf den Markt.
Episoden (30)
31. Juli 2026 · 4 Min.
Christoffer/Christopher Karlssons Kriminalroman ‚Hinter dem Nebel‘ verknüpft Spionage, Liebesgeschichte und Künstlerbiografie zu einem spannenden, mehrschichtigen Roman über Verrat und Verantwortung.
31. Juli 2026 · 7 Min.
Die Sendung würdigt das Leben und Werk der verstorbenen Schriftstellerin Ulrike Kolb und spricht mit ihrem Verleger über ihren wachen Blick, zentrale Werke und ihre Bedeutung.
31. Juli 2026 · 6 Min.
Ulrich Pelzers 'Der verlorene Schlaf' verknüpft elegant eine schlaflose Gegenwarts-Erzählung eines Drehbuchautors mit der historischen Figur Evariste Galois und zeigt Peltzers Verbindung von Film- und Literaturpraxis.
31. Juli 2026 · 3 Min.
Der Buchmarkt reagiert vielseitig auf aktuelle Ereignisse und Saisonthemen; als Mops des Monats empfiehlt die Sendung Alexandra Reinwards humorvollen Ratgeber zum Älterwerden.
31. Juli 2026 · 12 Min.
Magdalena Parys' Roman „Der Prinz“ verknüpft einen rasanten Politthriller mit historischer Recherche über eine angebliche Nachkriegs‑Schattenarmee und warnt vor der Wiederkehr rechtsextremer Netzwerke.
30. Juli 2026 · 5 Min.
Helke Sanders Autofiktion "Ein Mädchen" erzählt die Flucht und Vertreibung während des Kriegsendes 1945-1947 konsequent aus der Perspektive eines achtjährigen Kindes, wodurch historische Ereignisse authentisch und bewegend lebendig werden.
29. Juli 2026 · 10 Min.
Queere und muslimische Identitäten sind in der deutschsprachigen Literatur unterrepräsentiert, verdienen aber vermehrt Aufmerksamkeit, zumal Anschläge auf queere Menschen die Notwendigkeit solcher Geschichten unterstreichen.
29. Juli 2026 · 2 Min.
Jane Birkins "Munkey Diaries" bieten durch intime Tagebucheinträge einen ergreifenden Einblick in ihre Entwicklung vom Teenager zur erfolgreichen Schauspielerin und offenbaren ihre Kämpfe und persönlichen Gefühle in ihrer künstlerischen Laufbahn.
29. Juli 2026 · 6 Min.
Karin Reschke war eine zurückhaltende, kunstvolle Berliner Schriftstellerin, deren literarisches Werk trotz großer Erfolge wie ihrem Klassiker „Verfolgte des Glücks" ungerecht unbekannt geblieben ist.
29. Juli 2026 · 7 Min.
Sally Hemings, die versklavte Geliebte von Thomas Jefferson, wird durch Barbara Chase-Ribouds Roman aus einer schwarzen feministischen Perspektive sichtbar gemacht und erinnert an das Gründungsdilemma der USA zwischen Freiheitsversprechen und Sklaverei.
29. Juli 2026 · 11 Min.
Christian Dittloff erzählt in seinem Roman "Das Leichteste der Welt" von einem 15-jährigen Jungen, der sich verliebt und plötzlich als junger Vater Verantwortung übernehmen muss – statt Selbstverwirklichung geht es um Ego-Verlust und persönliches Wachstum.
29. Juli 2026 · 7 Min.
John Hendrix zeigt in seiner Graphic Novel "Die Weltenerschaffer", wie die enge Freundschaft zwischen C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien beide Autoren zum Schreiben fantastischer Welten inspirierte.
28. Juli 2026 · 5 Min.
Christoph Peters verarbeitet in seinem Roman „Entzug" eigene Erfahrungen mit Alkoholvergiftung und den Kampf um Abstinenz in einer Entzugsklinik.
28. Juli 2026 · 7 Min.
Maggie Nelsons Essay verbindet Taylor Swift und Sylvia Plath als Künstlerinnen, die sich bewusst ehrgeizige Ziele setzen und dafür mit denselben althergebrachten Kritikmustern konfrontiert werden, die Frauen ihre künstlerische Ambition absprechen.
28. Juli 2026 · 7 Min.
Ein Chatbot, der Thomas Bernhards Schreibstil imitiert, stellt in einer Wiener Ausstellung spielerisch die Frage, ob künstliche Intelligenz Kunst imitieren kann – und zeigt damit auch die besonderen Qualitäten des echten Bernhard.
28. Juli 2026 · 15 Min.
Der Roman "Luft nach unten" erzählt von einer Musikerin namens Iva, die in einer Mutter-Tochter-Beziehung voller Widersprüche lebt, während sie sich verzweifelt ein Kind wünscht und eine heimliche Affäre führt.
28. Juli 2026 · 3 Min.
Deutschlandfunk Kultur stellt aktuelle Literaturempfehlungen vor: von niederländischen Debütromanen über Künstler-Ausstellungen bis zu Klassiker-Neuentdeckungen.
28. Juli 2026 · 5 Min.
Franziska Gräfin zu Reventlows Roman „Ellen" (1903) ist ein Klassiker der literarischen Rebellion, weil er als einer der ersten deutschsprachigen Romane die sexuelle und gesellschaftliche Emanzipation einer Frau offensiv beschreibt.
27. Juli 2026 · 9 Min.
Bookations und Readaways sind neue Urlaubstrends, bei denen Lesen nicht nebenbei stattfindet, sondern der zentrale Grund für die Reise ist – und dabei sprechen junge Menschen auf Social Media besonders an.
27. Juli 2026 · 12 Min.
Islamistischer Hass auf Homosexuelle ist nicht zufällig, sondern ein zentraler Baustein fundamentalistischer Ideologie, die Vielfalt ablehnt und Kontrolle über Körper und Sexualität anstrebt.
27. Juli 2026 · 16 Min.
Lara Stolls Drehbuchroman "Gunni. Scheitern in 6 Teilen" erzählt von einer chaotischen Schweizer Musikerin, die als Radio-Coach scheitert und deren einzige Chance auf Erfolg kläglich verläuft – eine Geschichte über Millennial-Probleme voller schwarzen Humor und Schweizerdeutsch.
27. Juli 2026 · 6 Min.
Corinne Pelluchon erklärt Rechtsextremismus als Folge unbearbeiteter narzisstischer Wunden und sieht in einer Politik der Wertschätzung und dem "Weiblichen" als Gegenprinzip die Lösung – doch die Kritikerin findet das philosophische Konzept simpel, bodenlos und zu pauschalisierend.
25. Juli 2026 · 6 Min.
Rebekka Reinhardts "Zukunft ist kein Männerding" kritisiert männlich geprägte Machtlogiken und schlägt ein kooperativeres Modell vor, bleibt aber mit konkreten Lösungsansätzen zu sehr auf individueller Ebene stecken.
25. Juli 2026 · 22 Min.
Männliche Gewalt ist in Deutschland ein systematisches, strukturelles Problem, für das der Rechtsstaat bislang keine ausreichenden Lösungen bietet – Frauen brauchen konkrete politische Forderungen und einen gesamtgesellschaftlichen Machtwechsel.
25. Juli 2026 · 16 Min.
Das Korsett und das Füßebinden in China sind historische Praktiken der Körperkontrolle, die Frauen einschränkten – eine Parallele, die moderne Schönheitszwänge in ihrer Tiefe offenbart.
25. Juli 2026 · 45 Min.
Frauen müssen sich gegen strukturelle Gewalt, Beauty-Normen und patriarchale Machtstrukturen wehren – durch politischen Druck, kollektive Solidarität und ein neues Verständnis von Macht als Zusammenarbeit statt Dominanz.
25. Juli 2026 · 6 Min.
Stefan Thomes neuer Roman „Besser spät als nie" erzählt vom Grenzgang 2022 in Bergental und verhandelt dabei den Konflikt zwischen alter Tradition und modernem kritischem Bewusstsein.
24. Juli 2026 · 5 Min.
Drei Autor:innen schreiben literarisch über das Leben auf dem Land – von der Gentrifikation alpiner Dörfer bis zur Arbeitsmigration in Island und zur poetischen Kraft alltäglicher Farmarbeit.
24. Juli 2026 · 3 Min.
Caroline Seibts Kriminalroman "Weil sie lügt" besticht durch unzuverlässige, psychologisch komplexe Erzählerinnen und intensive emotionale Tiefe, die den Lesespannungsdurchhalt bis zum Ende tragen.
24. Juli 2026 · 6 Min.
Ann Cottons „Poller. Idyllen" sind Anti-Idyllen, die moderne Sehnsüchte und Illusionen kritisch hinterfragen statt sie zu verklären.
Lesart – Das Literaturmagazin ist ein Werk der jeweiligen Rechteinhaber:innen. PodNotes erstellt eigenständige Briefings und steht nicht in Verbindung mit den Produzent:innen dieser Show.