Buchkritik: André T. Nemat: "Der letzte Patient"
9. September 2026 · 5 Min.
Künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge könnten Medizin von Reparatur hin zu Vorhersage und Prävention transformieren, bringen aber erhebliche Datenschutz-, Fehlentscheidungs- und Gerechtigkeitsrisiken mit sich.
Die Folge fasst ein Sachbuch zusammen, das einen Wandel von 'find and fix' zu 'predict and prevent' in der Medizin beschreibt. Es zeigt, wie genetische Daten, Laborwerte und Wearables Krankheiten frühzeitig ankündigen und Behandlungen an digitalen Zwillingen simuliert werden könnten. Gleichzeitig thematisiert die Rezension Datenschutzprobleme, Datenmissbrauch, mögliche Diskriminierung durch Gesundheits‑Scores sowie die Gefahr, dass technische Effizienz die persönliche Zuwendung im Gesundheitssystem vermindert. Abschließend wird betont, dass strukturelle Ursachen von Krankheit nicht allein durch Technik behoben werden können.
Zahlen & Fakten
256 Seiten
Umfang des Buchs 'Der letzte Patient' (Hoffmann und Kampe)
25 Euro
Preis des Buchs 'Der letzte Patient' im Buchhandel
10.000 Schritte
Beispielhafte tägliche Schrittzahl (10.000 Schritte) als Gesundheitsverhalten, das Versicherungsmodelle beeinflussen könnte
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchDer letzte Patient: warum wir in Zukunft nicht mehr krank werden müssen, André T. Nehmert, Hoffmann und Kampe
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSusanne BilligHOST
Susanne Billig, Journalistin und Rezensentin bei Deutschlandfunk Kultur, präsentiert in der Sendung ‚Lesart‘ die Buchkritik. In ihrem Beitrag stellt sie Aufbau, Figurenwahl und zentrale Thesen des Buchs dar, lobt die Detailrecherche und diskutiert kritische Punkte wie die westliche Begrenzung und die zu geringe Einbindung fachspezifischer Forschung.
Alle Auftritte von Susanne Billig →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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