Der 98-jährige Georges Arthur Goldschmidt bleibt trotz Trauer um seine Frau und Gedanken ans Sterben kreativ: Er schreibt, übersetzt und reflektiert intensiv über Sprache und das Übersetzen.
Dirk Furich besucht Georges Arthur Goldschmidt in dessen Wohnung in Paris und führt ein ausführliches Gespräch. Goldschmidt, der als Kind vor den Nationalsozialisten versteckt wurde und heute als deutsch‑französischer Vermittler und Übersetzer bekannt ist, spricht offen über seine Trauer, seinen Lebensrückzug und zugleich über seine anhaltende Schaffenskraft. Themen sind sein zweisprachiges Schreiben, Übersetzungen (u. a. Nietzsche) sowie ein neues Essay über Sprache und Psychologie.
Zahlen & Fakten
10 Jahre
Alter, als Goldschmidt mit seinem Bruder nach Frankreich geschickt wurde
98 Jahre
Aktuelles Alter von Georges Arthur Goldschmidt, wie im Gespräch genannt
2 Stunden
Dauer des plaudernden Gesprächs zwischen Interviewer und Goldschmidt, wie erwähnt
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDirk FurichHOST
Interviewer, der Georges Arthur Goldschmidt in dessen Pariser Wohnung besucht und das Gespräch für das Lesart‑Feature führt; leitet das Gespräch und stellt Fragen zu Leben und Werk.
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Schriftsteller, Übersetzer und Essayist, der als Kind (damals Jürgen Arthur) vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geschickt wurde. Er ist heute französischer Staatsbürger, komplett zweisprachig, hat zahlreiche preisgekrönte Bücher veröffentlicht und bedeutende Werke (u. a. Nietzsches Zarathustra) ins Französische übersetzt. Mit 98 Jahren arbeitet er weiterhin an Texten über Sprache und Übersetzen, reflektiert offen über seine Trauer und seine Lebensmüdigkeit.
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