Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik - Andreas Folkers: "Fossile Moderne"

13. August 2026 · 6 Min.

Die systematische Nutzung fossiler Energien, vor allem der Kohle, hat die materiellen Voraussetzungen und Zeitstrukturen der Moderne geschaffen und damit Beschleunigung, Fortschrittsglaube und langfristige ökologische Folgen ermöglicht.

Leander Scholz bespricht Andreas Volkers' Buch Fossile Moderne, das die These vertritt, dass die moderne Gesellschaft grundlegend auf der Ausbeutung fossiler Energieträger beruht. Volkers rückt insbesondere die systematische Kohleförderung und das wechselseitige Verhältnis von Kohle und Technik (z. B. Dampfmaschinen) in den Mittelpunkt. Daraus resultiert ein doppeltes Zeitverhältnis: kurzfristige Beschleunigung einerseits, langfristige, erdgeschichtliche Folgen andererseits, weshalb ein bloßer Austausch der Energiequelle als unzureichend angesehen wird.

Themen & Erkenntnisse

Zentrale These des Buches: Kohle als Voraussetzung der Moderne · ab 00:23
Wechselspiel von Kohle und Technik · ab 01:31
Gegenwartsbedeutung und langfristige Folgen fossiler Nutzung · ab 04:01

Wer spricht

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Leander ScholzGAST

Leander Scholz ist als Kritiker für Deutschlandfunk Kultur tätig und bespricht in dieser Folge das Buch 'Fossile Moderne' von Andreas Volkers. Er erläutert die zentralen Thesen, erklärt das Wechselspiel von Energie und Technik und ordnet die Bedeutung der Argumentation für Gegenwart und Energiepolitik ein.

Alle Auftritte von Leander Scholz →

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