Buchkritik - "Das Epos von Gilgamesch" nacherzählt, Nachwort von Esther Kinsky
23. Juni 2026 · 7 Min.
Carsten Huck bespricht Esther Kinskys Nacherzählung des Gilgamesch-Epos als eine zeitlose Auseinandersetzung mit Sterblichkeit, Erinnerung und der Form des Epos.
Im Gespräch erläutert der Kritiker Carsten Huck, dass Esther Kinsky das Gilgamesch-Epos nicht aus dem akkadischen Original, sondern anhand englischer Übersetzungen nacherzählt, um eine eigene poetische Sprache zu entwickeln. Huck fasst die zentralen Figuren und Handlungsbögen zusammen (Gilgamesch, Enkidu, Abenteuer, Verlust) und betont Motive wie Sterblichkeit, Trauer und die Bedeutung des Erinnerns. Er hebt außerdem die fragmentarische Form, den deklamatorischen Ton und Umfang sowie Verlag und Preis der Ausgabe hervor.
Zahlen & Fakten
20 €
Preis der genannten Ausgabe
fast 3.000 Jahre
Dauer, die das Gilgamesch-Epos überlebt hat
12 Tontafeln
Originalform/Fragmentierung des Epos
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2/3 Gott, 1/3 Mensch
Charakterisierung von Gilgamesch
155 Seiten
Umfang der Nacherzählung von Esther Kinsky
2001
Jahr, in dem Rauschrott eine Nachdichtung angefertigt haben soll
20 Jahre
Zeithorizont, in dem neuere Übersetzungen erschienen sind
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchNacherzählung des Gilgamesch-Epos von Esther Kinsky (Inselverlag)
• BuchNachdichtung des Gilgamesch-Epos von Rauschrott (2001)
• BuchÜbersetzungen des Gilgamesch-Epos bei C.H. Beck und Reclam (neuere Ausgaben)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CCarsten HuckGAST
Carsten Huck ist als Rezensent für die Sendung 'Lesart' bei Deutschlandfunk Kultur zu hören. In dieser Buchkritik stellt er Michael Krügers neuen Gedichtband vor, kommentiert Entstehungskontext, Ton und Themen und spricht eine Empfehlung für die Lektüre aus.
Alle Auftritte von Carsten Huck →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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