Maximilian Mengeringhaus empfiehlt den Roman „Der blinde Fluss“ als vielstimmige, eindringliche Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte Ostafrikas.
Maximilian Mengeringhaus bespricht Mia Koutous Roman „Der blinde Fluss“ als eine komprimierte, polyphone Erzählung über den Ersten Weltkrieg in Ostafrika. Er skizziert die zentrale Handlung um den überlebenden Einheimischen Nathaniel, die formale Anlage aus vielen kurzen Kapiteln und die thematische Arbeit mit Blindheit als Leitmotiv. Mengeringhaus hebt die Mischung aus afrikanischen Erzähltraditionen und europäischen Einflüssen sowie die erzählerische Innovation des Buches hervor und empfiehlt es ausdrücklich.
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Maximilian Mengeringhaus, Kritiker bei Deutschlandfunk Kultur (Lesart), der den Roman „Der blinde Fluss“ gelesen und in dieser Buchkritik vorgestellt hat. Er analysiert Handlung, Form und symbolische Motive des Buches und spricht eine Empfehlung aus.
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